Department für Medizinische Statistik, Informatik und Gesundheitsökonomie

Forschungsschwerpunkte

1. Medizinische Statistik
2. Informatik
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Medizinische Statistik

1.1 Statistische Methoden bei medizinischen Studien
 
Die Planung und Auswertung klinischer und medizinisch-theoretischer Studien erfordert oft sehr spezifische Verfahren, um den Informationsgehalt der Daten optimal zu nutzen. Bei der Studienplanung sind heute immer öfter z.B. adaptive Studiendesigns, Verfahren zur Kontrolle der Signifikanz bei multiplen Tests, spezielle Designs usw. gefordert.
Für die optimale Auswertung von medizinischen Studien ist es notwendig robuste Verfahren, wie z.B. Resampling-Verfahren einzusetzen. Einen besonderen Schwerpunkt bilden Klassifikationsverfahren, wie z.B. parameterfreie Diskriminanzanalyse, verschiedenste Verfahren der Clusteranalyse und Klassifikations- und Regressionsbäume. Bei den Klassifikationsverfahren geht es um die Weiterentwicklung z.B. in Richtung Soft-Klassifikation oder den Einsatz von Boosting-Algorithmen.
 

Projekte:

Die meisten Projekte ergeben sich aus der Zusammenarbeit mit Kliniken, Departments und Instituten

Mitarbeiter: Edlinger Michael, Fritz Josef, Göbel Georg,
Kaltenbach Lalit Neururer Sabrina, Ulmer Hanno

1.2 Epidemiologie von Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen
 

Projekte:

HIR - Herzinsuffizienzregister Österreich
Beginn:
2006 - 2018
Erweiterung:
2011 (ProHIR Erweiterung, Niedergelassene Ärtze, Servier-Austria)
Status:
Abgeschlossene Datenerhebung und aber laufende Auswertungen
Kooperationspartner:
Dr. Gerhard Pölzl
Mitarbeiter:
Kaltenbach Lalit, Ulmer Hanno


PTCA - Percutane Transluminale Coronare Angioplastie - Register
Beginn:
2005
Erweiterung:
2013 (ADAPT-Erweiterung inkl. FollowUP)
Status:
Laufende Datenerhebung und Auswertungen
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Franz Weidinger, Dr. Jakob Dörler,
Österreichische Kardiologische Gesellschaft
Mitarbeiter:
Kaltenbach Lalit, Ulmer Hanno, Edlinger Michael


Parkinsonregister
Beginn:
2012
Status:
Laufende Datenerhebung und Auswertungen
Kooperationspartner:
Prof. Dr. Klaus Seppi, Dr. Fabienne Sprenger,
Österreichische Parkinsongesellschaft
Mitarbeiter:
Kaltenbach Lalit, Ulmer Hanno


Ablationsregister Österreich
Beginn:
2015
Status:
Laufende Datenerhebung und Auswertungen
Kooperationspartner:
Dr. Markus Stühlinger
Mitarbeiter:
Kaltenbach Lalit, Ulmer Hanno


IIK - Invasive Interventionelle Kardiologie
Beginn:
1996
Status:
Diverse Publikationen im Journal für Kardiologie [Auflistung/Homepage]
Kooperationspartner: Prof. Dr. Volker Mühlberger
Mitarbeiter:
Kaltenbach Lalit, Ulmer Hanno
ehemalige Mitarbeiter: Raudaschl Gerhard, Pfeiffer Karl-Peter,
Barbieri Verena, Kobel Conrad


Leodor - eCRF

Beginn:
2017 -
Status:
laufend
Kooperationspartner:
Dr. Gerhard Pölzl
Mitarbeiter:
Kaltenbach Lalit, Ulmer Hanno



Informatik

2.1 Biostatistik und medizinische Informationsverarbeitung
 
Im Rahmen dieser Thematik werden Methoden der Bioinformatik/-statistik zur Entwicklung von epigenetischen (onkologischen) Biomarkern erforscht und angewandt. Im Mittelpunkt stehen derzeit Studien zum Thema DNA Methylierung, der Aufbau einer dementsprechenden Datenbank inkl. Datenmodellierung und die Weiterentwicklung von statistischen Lern- und Klassifikationsverfahren (im speziellen SVMs) zur effizienten, robusten Selektion und Validierung von potentiellen Markern.
Im Schwerpunkt webbasierte Informationssysteme im Gesundheitswesen werden technische Möglichkeiten zur Strukturierung von Gesundheitsinformationen für PatientInnen auf der Basis von XML / XSL(T) und die Anwendung von "Semantic Web" - Technologien auf die Verarbeitung dieser Informationen (zB.: Verlinkung, Beschlagwortung, Klassifizierung) erforscht und angewandt.
 
Health@Net
Status: laufend
Kooperationspartner: UMIT – Institut für Informationssysteme im Gesundheitswesen (Dr. T. Schabetsberger)
Mitarbeiter: Goebel Georg
 
Modellierung und Verarbeitung von medizinischem Content mit Hilfe von XML / XSL(T)
Status: laufend
Mitarbeiter: Goebel Georg, Martina Kinzl
 
2.2 Biobank der Medizinischen Universität Innsbruck und der Tirol Kliniken
 
Die Medizinische Universität Innsbruck (MUI) ist mit ca. 3.000 Studierenden und etwa 1.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die bedeutendste medizinische Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich und Stammuniversität vieler Tiroler, Südtiroler und Vorarlberger StudentInnen. Mit der gezielten Fokussierung in den Bereichen Infektion, Immunität und Transplantation, Neurowissenschaften, Onkologie sowie Genetik, Epigenetik und Genomik bündelt die Medizinische Universität Innsbruck Top-Medizin und Spitzenforschung zum Wohl der PatientInnen.

Davon ausgehend wird die Biobank Innsbruck von der Medizinischen Universität Innsbruck und den Tirol Kliniken gemeinsam verantwortet. Sie besteht aus zahlreichen Probensammlungen aus den wissenschaftlichen Forschungsschwerpunkten der MUI und wird derzeit für zukünftige Forschungsprojekte konsolidiert und neu ausgerichtet.
 
Biobank (BBMRI.at)
Status: laufend
Kooperationspartner: BBMRI.at - Biobanking and BioMolecular resources Research Infrastructure Austria
Webseiten: BBMRI.MUI - Biobank der MUI und der Tirol-Kliniken
Internal Biobank Register of the MUI
BBMRI.at (AT)
BBMRI-ERIC (EU)
Mitarbeiter: Goebel Georg Neururer Sabrina Hofer-Picout Philipp
 

oegepi
NEU:
Österreichische Gesellschaft für Epidemiologie (OeGepi)
www.oegepi.at

Kontakt:

Interim. gesf. Direktor:
ao.Univ.-Prof.
Mag. Dr. Hanno Ulmer
Schöpfstraße 41/1
A-6020 Innsbruck, Österreich
Tel: +43 512 9003 70901
Fax: +43 512 9003 73922
Mail: biostatistik ( at ) i-med

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Statistische Beratung:
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