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5. Vorannahmen aufgrund von Namen und Äußerlichkeiten

Oftmals werden Annahmen über das Geschlecht anhand von Namen und Äußerlichkeiten wie Kleidung, Stimme oder Körpersprache getroffen. Doch das Geschlecht einer Person kann nicht anhand dieser Merkmale festgelegt werden. Deshalb ist es wichtig, dass geschlechtergerechte Bezeichnungen verwendet werden und Selbstbezeichnungen, wie der Name und die Pronomen einer Person, respektiert und genutzt werden. Eine geschlechtergerechte Ansprache hilft dabei Diskriminierungen und Fehlzuschreibungen zu verhindern.

Ansprache von Personen

In den meisten Situationen ist es nicht erforderlich, geschlechtsspezifische Anreden wie „Frau“ oder „Herr“ zu verwenden. Stattdessen reicht es aus, Personen direkt mit ihrem Vor- und Nachnamen anzusprechen. Dadurch werden Zuschreibungen zu einem Geschlecht vermieden und Diskriminierungen vorgebeugt.

Beispiele

Die Personen Alex Müller, Dimitar Petrov und Sam Hopp sind in Gruppe 5.
Alex Müller, Dimitar Petrov und Sam Hopp sind in Gruppe 5.
In Gruppe 5 sind Alex Müller, Dimitar Petrov und Sam Hopp.
X Herr Müller, Herr Petrov und Frau Hopp sind in Gruppe 5. X

Alex Kowalski ist Gruppe 2 zugeteilt.
In Gruppe 2 ist Alex Kowalski.
X Frau Kowalski ist Gruppe 2 zugeteilt. X

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