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Fazit

Die Empfehlung macht deutlich: Sprache transportiert Werte, Vorstellungen, gesellschaftliche Normen und Machtverhältnisse. Dabei wurden und werden Frauen und Personen mit unterschiedlichen Geschlechtsidentitäten lediglich „mitgemeint“. Dieses „Mitmeinen“ führt dazu, dass diese Personen unsichtbar bleiben. Das hat reale Folgen: Sie erfahren Ausgrenzung, Abwertung, Diskriminierung und Gewalt. Um dem entgegenzuwirken, hat diese Empfehlung das Ziel, alle Menschen sichtbar zu machen.
Dafür wurden verschiedene Strategien vorgestellt:

  • Doppelnennungen
  • Neutrale Formulierungen
  • Schreibweisen mit Symbolen wie Doppelpunkt, Genderstern und Unterstrich

Diese Varianten bieten unterschiedliche sowie vielfältige Möglichkeiten, um geschlechtergerecht und inklusiv zu formulieren. Auch wenn geschlechtergerechte Sprache zu Beginn ungewohnt ist und Fragen aufgeworfen werden können, so ist es wichtig zu betonen, dass es nicht „die eine richtige Form“ gibt.
Geschlechtergerechte Sprache ist ein Prozess, der Übung, Reflexion und Kreativität erfordert. Probieren Sie unterschiedliche Varianten aus und entscheiden Sie, welche Form(en) für Sie am passendsten ist/sind. Die Universität ist ein Ort, an dem alle Menschen angesprochen und sichtbar sein sollen. Beginnend bei Sprache können auch Sie Teil eines respektvollen und diskriminierungsfreien Miteinanders sein!

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