Institut für Pharmakologie

Geschichte des Instituts

tschurtschenthaler.jpg  Die Entwicklung des Institutes für Pharmakologie spiegelt die Emanzipation dieses Faches innerhalb der medizinischen und pharmazeutischen Fächer wider. Bei der Wiedererrichtung der Innsbrucker Medizinischen Fakultät im Jahre 1869 wurde Anton Tschurtschenthaler zum Professor für Allgemeine Pathologie und Pharmakologie ernannt. 
moeller.jpg  1886 wurde eine eigene Lehrkanzel für Pharmakologie und Pharmakognosie geschaffen und mit Josef Moeller besetzt. Die Errichtung eines Pharmakologischen Institutes in heutigem Sinne erfolgte, als 1892 die pharmakologische Sammlung in das 2. Stockwerk des Anatomischen Institutes übersiedelte. 
nevinny.jpg  1893 wurde das Ordinariat mit Joseph Nevinny besetzt. Unter seiner Ägide bezog das Pharmakologische Institut im Jahre 1900 einen Neubau in der Peter-Mayr-Straße 1. 
jarisch.jpg  Nach seiner Versetzung in den Ruhestand wurde 1924 die Lehrkanzel mit Adolf Jarisch besetzt, der aus Innsbruck stammte, seine Ausbildung aber vor allem in Graz als Assistent am Pharmakologischen Institut beim späteren Nobelpreisträger Otto Loewi erhalten hatte. Jarisch etablierte die Experimentelle Pharmakologie in Innsbruck; 1926 wurden die in einem Institut vereinigten Fächer Pharmakologie und Pharmakognosie getrennt. Adolf Jarisch war ein Forscher von internationalem Rang. So trägt auch heute noch ein kardiogener Reflex als Bezold-Jarisch-Effekt seinen Namen.
konzett.jpg Nach seiner Emeritierung wurde 1958 Heribert Konzett auf das Ordinariat für Pharmakologie und Toxikologie berufen, der aus Vorarlberg stammt und seine Ausbildung vor allem in Wien und England erhielt. Heribert Konzett hatte bereits in Wien die Wirkung von Isoprenalin auf die Bronchialmuskulatur beschrieben und damit den Beginn einer neuen Asthmatherapie mit ß-Stimulantien eingeleitet. 
winkler.jpg 1975 wurde ein Ordinariat für Biochemische Pharmakologie errichtet und mit Hans Winkler besetzt, um einen Ruf desselben nach Marburg abzuwehren. Hans Winkler verbrachte wichtige Jahre der wissenschaftlichen Ausbildung bei Herman Blaschko an der Universität Oxford. Nach der Emeritierung von Heribert Konzett im Jahre 1980 wurde das Ordinariat von Hans Winkler im Rahmen einer Berufungsabwehr in eines für Pharmakologie umgewidmet und dieser trat die Nachfolge von Heribert Konzett als Vorstand des Institutes an. 
sperk.jpg  1982 wurde unter Leitung von Günther Sperk eine Abteilung für Neuropharmakologie eingerichtet. 1983 begann eine Generalsanierung des Institutskomplexes, die im Jahre 1989 abgeschlossen wurde und sozusagen zum 100jährigen Jubiläum (1992) des Pharmakologischen Institutes einen sowohl ästhetischen als auch funktionell und technisch optimalen Rahmen lieferte. 1991 wurde Günther Sperk als Professor für biochemische Pharmakologie berufen. 
ferraguti.jpg  2004 erfolgte die Berufung von Francesco Ferraguti als Professor für Neuropharmakologie. Nach der Emeritierung von Hans Winkler wurde Günther Sperk 2007 zum Vorstand des Institutes ernannt.  

Kontakt:

Iris Markt    
Tel.: +43 (0)512/9003-71201
E-Mail: iris.markt@i-med.ac.at

Fax: +43 (0)512/9003-73200  
E-Mail: pharmakologie@i-med.ac.at 

Peter-Mayr-Straße 1a  
A-6020 Innbruck

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