Institut für Pharmakologie

 

 

Department of Pharmacology

Die Aufgaben des Pharmakologischen Institutes an der Medizinischen Universität Innsbruck sind die Vertretung des Faches Pharmakologie und Toxikologie in Forschung, Lehre, Fortbildung und im öffentlichen Gesundheitswesen.

Forschung

Das Institut sieht es als eine vorrangige Aufgabe an, Leistungen im Bereich der Grundlagenforschung zu erbringen, welche zumindest mittelbar dem Verständnis molekularer Mechanismen von Medikamentenwirkungen bzw. der Entwicklung neuer Konzepte medikamentöser Therapien dienen. Qualitativ hochrangige Grundlagenforschung muß eingebunden in internationale Forschung auf dem jeweiligen Gebiet erfolgen. Dies kann nur durch Veröffentlichung neuer Forschungsergebnisse in guten, international anerkannten Fachzeitschriften gewährleistet werden, wobei die Resonanz auf diese Arbeiten durch entsprechende Zitierungsfrequenz durch andere Wissenschaftler erkennbar wird.

Ein weiterer Ansatzpunkt zur Anbindung der wissenschaftlichen Tätigkeit des Instituts an die internationale Forschung wird durch gezielte Kooperationen mit einzelnen Wissenschaftlern oder durch die Einbindung des Institutes in lokale (SFB, Schwerpunktsprogramme des Ministeriums) und internationale Forschungsprojekte (EU, HFPS) gewährleistet. Ferner ist eine regelmäßige öffentliche Diskussion der Forschungsergebnisse durch Mitarbeiter des Institutes auf internationalen Kongressen und Symposien unerläßlich.

Lehre

Als wesentliches Ziel der Lehre gilt die Hinführung des/der StudentenIn zur rationalen medikamentösen Therapie am Patienten/in. Um dies zu erreichen, wird der Lehrstoff immer wieder gestrafft und auf dieses Ziel hin ausgerichtet. Er wird laufend durch einen Lehrzielkatalog definiert. Im Seminar sollen praxisrelevante Themen der Pharmakologie mit StudentenInnen, auch unter Einbeziehung eines praktischen Arztes, diskutiert werden. Ein kombiniertes schriftlich/mündliches Verfahren wird zur Erreichung einer transparenten und gerechten Prüfung angewandt.

Fortbildung

Fortbildung in Pharmakologie ist ein wichtiges Anliegen des Institutes. Im Rahmen der Fortbildung ist das Institut neben Vorträgen durch die Herausgabe einer Zeitschrift, der Pharmainformation, unter Mitarbeit von Professoren aller drei Medizinischen Fakultäten Österreichs tätig, die von der Österreichischen Ärztekammer an alle Ärzte/innen Österreichs (Auflage 33.000) gesandt wird. Diese Zeitschrift soll der kritischen Analyse des Nutzens und der Risiken von Arzneimitteln dienen. Sie ist die einzige österreichische Zeitschrift, die Mitglied der International Society of Drug Bulletins ist.

Im Rahmen der postpromotionellen Ausbildung ist das Institut auch in die Ausbildung der Amtsärzte (Physikatskurs) involviert.

Mitarbeit in Fachgesellschaften

Eine Aufgabe des Institutes ist es, innerhalb nationaler und internationaler Gesellschaften zur Entwicklung der Fächer Pharmakologie beizutragen. Dies erfolgt durch Funktionen im Vorstand (R. Fischer-Colbrie, Geschäftsführer)  der Österreichischen Pharmakologischen Gesellschaft (APHAR) und Ausrichtung der Jahrestagung der APHAR alle 3 Jahre in Innsbruck.

Öffentliches Gesundheitswesen (Arzneimittelmarkt)

Das Pharmakologische Institut versucht für die Verbesserung der Qualität des Arzeimittelmarktes einen Beitrag zu leisten. Diesem Zweck soll auch die Herausgabe der Pharmainformation dienen. In diesem Sinne wird auch in den verschiedensten öffentlichen Gremien mitgearbeitet (z.B. in der Arzneimittelkommission der Universitätsklinik und des Landeskrankenhauses Lienz, der Bezirkskrankenhäuser Schwaz und Hall, in der Arzneimittelsicherheitskommission des Ministeriums und Ethikkommission der MUI) und werden auch für das Ministerium pharmakologische Gutachten erstellt.

Durch die Mitgliedschaft Österreichs in der EU ist auch eine Tätigkeit auf europäischer Ebene wichtig. Dies erfolgt durch Mitarbeit (A. Laslop) als Vertreterin Österreichs bei der Efficacy Working Party, der Scientific Advice Working Group, der Paedriatric Expert Group und verschiedener Ad Hoc Expert Groups der EMEA (Europäische Zulassungsbehörde) in London.

Kontakt:

Eva-Maria Haslauer   
Tel.: +43 (0)512/9003-71201
E-Mail: eva-maria.haslauer@i-med.ac.at

Iris Markt    
Tel.: +43 (0)512/9003-71201
E-Mail: iris.markt@i-med.ac.at

Fax: +43 (0)512/9003-73200  
E-Mail: pharmakologie@i-med.ac.at 

Peter-Mayr-Straße 1a  
A-6020 Innbruck

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