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Ehrensenatorin: Auszeichnung für Ilse Wachter

Sponsorin, Freundin & Förderin: Die Medizinische Universität Innsbruck ernennt die Innsbrucker Ärztin Ilse Wachter zur Ehrensenatorin. Gemeinsam mit ihrem Gatten Helmut Wachter hatte sie 1994 die „Ilse und Helmut Wachter-Stiftung“ zur Förderung der medizinischen Wissenschaft gegründet. Der im Namen der Stiftung alle zwei Jahre vergebene Preis ist sehr angesehen. Zwei der bisherigen Preisträger sind nach der Verleihung mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

Innsbruck, 16.11.2018: Mit der Verleihung der Würde einer Ehrensenatorin hat sich die Medizinische Universität Innsbruck bei einer herausragenden Sponsorin, Freundin & Förderin bedankt, erklärte Rektor W. Wolfgang Fleischhacker im Rahmen der Übergabefeier. „Durch das großartige Engagement von Ilse Wachter und ihrem Mann konnte in den vergangenen Jahren herausragende Forschungsleistungen ausgezeichnet und die Innsbrucker Medizinforschung weltweit besser vernetzt werden.“

Vor 25 Jahren hatten Ilse und Helmut Wachter gemeinsam eine Stiftung gegründet, mit dem Ziel die medizinische Wissenschaft für das Wohlergehen der Menschheit zur fördern. Durch die Vergabe eines wissenschaftlichen Preises, soll darüber hinaus die Reputation der Medizinischen Universität Innsbruck gesteigert werden. Der renommierte Wissenschaftspreis wird alle zwei Jahre für ausgezeichnete Leistungen auf dem Gebiet der Medizinischen Forschung vergeben. Die Qualität der PreisträgerInnen ist hoch: 1999 erging der Preis beispielsweise an die beiden Biochemiker Prof. Avram Hershko und Prof. Aaron Ciechanover, welche im Jahr 2004 den Chemie-Nobelpreis erhielten. Seit dem Tod ihres Gatten 2012 trägt Ilse Wachter mit ihrem Privatmögen die Stiftung. „Sie tut dies mit Überzeugung und großer Zuwendung. Wir sind ihr daher zu großem Dank verpflichtet“, sagt Lukas Huber, Vorsitzender der „Ilse und Helmut-Wachter-Stiftung“ und Direktor der Innsbrucker Sektion für Zellbiologie am Biozentrum der Medizinischen Universität Innsbruck. Die Preisträger werden von Organen der Stiftung aus weltweiten Nominierungen ausgewählt.  Die zehnte Verleihung wird am Samstag, den 1. Dezember 2018 in Innsbruck erfolgen.

Ilse Wachter: Engagierte Ärztin und Sponsorin

Ihr Medizinstudium in Innsbruck hat Ilse Wachter unter widrigen Bedingungen 1943 begonnen und 1950 als Ärztin der Allgemeinmedizin absolviert. Danach arbeitete sie als Praktikantin und Rotationsärztin in der Klinik Hall sowie in Innsbruck. 1954 begann sie sich im Fach Pädiatrie zu spezialisieren und beteiligte sich am Aufbau der Innsbrucker Universitätsklinik für Kinderheilkunde. 1956 heiratete sie Helmut Wachter, den späteren langjährigen Vorstand des Instituts für Medizinische Chemie und Biochemie an der Medizinischen Fakultät. Ilse Wachter eröffnete 1959 ihre Privatpraxis nachdem sie im Jahr zuvor ihren Titel als Facharzt für Kinderheilkunde erworben hatte. Diese leitete sie bis 1986. In Anerkennung ihrer Arbeit als Ärztin wurde ihr im selben Jahr die Paracelsus-Medaille verliehen.

 

Details zur Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 2.000 MitarbeiterInnen und ca. 3.000 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

Seit Herbst 2011 bietet die Medizinische Universität Innsbruck exklusiv in Österreich das BachelorstudiumMolekulare Medizin“ an. Seit dem Wintersemester 2014/15 kann als weiterführende Ausbildung das Masterstudium „Molekulare Medizin“ absolviert werden.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz. Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist im hochkompetitiven Bereich der Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.

Pressefoto zum Herunterladen:

Copyright: MUI/D. Bullock.

Rektor Wolfgang Fleischhacker (vorne re.) bei der Verleihung mit der neuen Ehrensenatorin der Medizin Uni Innsbruck Ilse Wachter (vorne li.) mit Vizerektorin Christine Bandtlow, Forscher Dietmar Fuchs, dem Vorsitzenden der „Ilse und Helmut-Wachter-Stiftung" Lukas Huber und Vizerektor Peter Loidl. (hinten v. re. n. li.)

Medienkontakt:
Barbara Hoffmann-Ammann
Öffentlichkeitsarbeit
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