Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

Sanofi Forschungspreise für drei junge ForscherInnen der Medizin Uni Innsbruck

Im Rahmen eines feierlichen und für alle Medizinischen Universitäten gemeinsamen Festaktes an der Medizinischen Universität Innsbruck wurden heute die diesjährigen Sanofi Preise zur Förderung der medizinischen Forschung in Österreich an 13 herausragende NachwuchswissenschaftlerInnen der Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck sowie der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Salzburg vergeben. Drei PreisträgerInnen kommen von der Medizin Uni Innsbruck.

Innsbruck, am 8.10.2018: Ziel des seit über 50 Jahren bestehenden Sanofi Forschungspreises ist es, junge exzellente Forscherinnen und Forscher aus den Life Sciences zu identifizieren und ihre wegweisenden Arbeiten, die zum Teil bereits in wichtigen Fachjournalen publiziert worden sind, zu honorieren. Sabine Radl, Geschäftsführerin von Sanofi Österreich: „Traditionell werden mit unserem Forschungspreis Arbeiten und Projekte prämiert, die einen besonders hohen erkenn- und ableitbaren Nutzen für PatientInnen aufweisen. Auch die diesjährigen Einreichungen zeigen den hohen Standard und das Innovationspotential des heimischen Wissenschafts-Nachwuchses“. Wolfgang Fleischhacker, Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck und diesjähriger Gastgeber der Veranstaltung, betonte: „Die jungen Wissenschafterinnen und Wissenschafter, die heute ausgezeichnet werden, sind eindrucksvoller Beweis unserer leistungsstarken Nachwuchsforschung. Deren Prämierung durch Sanofi ist eine ausgezeichnete Investition in die Forschung von morgen“. Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales der Medizin Uni Innsbruck übergab im Rahmen eines feierlichen Festaktes am 8. November in Innsbruck die Urkunden an Anamika Dayal, Fabian Schuler und Karin Willeit von der Medizin Uni Innsbruck.

Die PreisträgerInnen der Medizin Uni Innsbruck (in alphabetischer Reihenfolge):

Anamika Dayal PhD von der Sektion für Biochemische Pharmakologie (Arbeitsgruppe Manfred Grabner) für „The Ca2+ influx through the mammalian skeletal muscle dihydropyridine receptor is irrelevant for muscle performance“ (Nat Commun. 2017 Sep 7). Die junge Forscherin konnte in ihrer Arbeit nachweisen, dass der Kalziumeinstrom im Skelettmuskel keine Rolle für Vitalität und Muskelfunktion spielt. Damit verbunden ist der therapierelevante Umstand, dass die bei Herzkrankheiten verwendeten Kalziumkanalblocker keine Auswirkungen auf die Funktion des Skelettmuskels haben können.

Fabian Schuler PhD von der Sektion für Entwicklungsimmunologie (Direktor Andreas Villunger) für „Checkpoint kinase 1 is essential for normal B cell development and lymphomagenesis“ (Nat Commun. 2017 Nov 22). Der Preisträger berichtet in seiner Arbeit von der Schlüsselrolle der Kinase CHK1 in der B-Zell-Entwicklung und in der Entstehung sowie beim Überleben von B-Zell-Lymphomen indem er erstmals nachweisen konnte, dass CHK1-Hemmung in malignen als auch in gesunden B Zellen hoch toxisch wirkt.

Dr.in Karin Willeit PhD, MSc. von der Universitätsklinik für Neurologie (Direktor Werner Poewe) für  “Association Between Vascular Cell Adhesion Molecule 1 and Atrial Fibrillation”, (JAMA Cardiol. 2017 May 1).  In dieser Untersuchung zur Relevanz von Vorhofflimmern als eine der Hauptursachen für den Schlaganfall, konnte die junge Neurologin Karin Willeit zeigen, dass sVCAM-1 (soluble vascular cell adhesion molecule-1) als einziges unter 13 inflammatorischen Blutbiomarkern und weiteren 75 Entzündungsmarkern mit inzidentem Vorhofflimmern assoziiert war.

 

Details zur Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 2.000 MitarbeiterInnen und ca. 3.000 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

Seit Herbst 2011 bietet die Medizinische Universität Innsbruck exklusiv in Österreich das BachelorstudiumMolekulare Medizin“ an. Seit dem Wintersemester 2014/15 kann als weiterführende Ausbildung das Masterstudium „Molekulare Medizin“ absolviert werden.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz. Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist im hochkompetitiven Bereich der Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.

Pressefoto zum Herunterladen: (Copyright: MUI/F. Lechner)

v.l.: Johanna Hummer von Sanofi Österreich, die PreisträgerInnen Fabian Schuler, Karin Willeit und Anamika Dayal mit Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales.

 

Medienkontakt:
Doris Heidegger
Öffentlichkeitsarbeit Medizinische Universität Innsbruck
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