Nationalbank unterstützt 9 Medizin-Projekte

Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

19.12.2006

Der Generalrat der Österreichischen Nationalbank hat Mitte Dezember die Finanzierung von 78 Forschungsprojekten mit 4,75 Millionen Euro aus Mitteln des Jubiläumsfonds zur Förderung der Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft genehmigt. Die Medizinische Universität Innsbruck ist mit 9 Projekten, die Leopold-Franzens-Universität mit 5 Projekten vertreten.

Foto: Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank

Die Österreichische Nationalbank hat im Jahr 1966 aus Anlass ihres 150-jährigen Bestandjubiläums den „Jubiläumsfonds für die Förderung von Forschungs- und Lehraufgaben der Wissenschaft“ gegründet. In diesem Rahmen werden schwerpunktmäßig wissenschaftliche Arbeiten hoher Qualität aus dem Bereich Wirtschaftswissenschaften sowie klinische krankheits- und patientenorientierte Forschungsvorhaben aus dem Bereich der Medizinischen Wissenschaften gefördert, daneben aber auch Projekte aus den Sozial- und Geisteswissenschaften. Von den nun eingereichten Anträgen wurden 203 abgelehnt. Von den geförderten Projekten entfallen auf die Medizinischen Wissenschaften 39 Projekte (2,44 Mio. Euro), auf die Wirtschaftswissenschaften 23 Projekte (1,51 Mio. Euro), die Sozialwissenschaften 10 Projekte (0,51 Mio. Euro) und die Geisteswissenschaften 6 Projekte (0,29 Mio. Euro). Im gesamten Jahr 2006 wurde im Bereich der von der Österreichischen Nationalbank direkt vergebenen Mittel für die Grundlagenforschung ein Betrag von insgesamt 10,67 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

Medizinische Universität Innsbruck

Die Rolle von EpCAM-2 (Trop-2) beim Mammakarzinom (Gilbert SPIZZO, Univ.-Klinik für Innere Medizin, TKFI)

Wirkungsweise der lytischen CD8+ T-Zell:Tumorzell Synapse (Gottfried BAIER, Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie)

Computer basiertes Monitoring subjektiver Patientendaten zur Optimierung von individuellen Behandlungskonzepten in der Onkologie (Bernhard HOLZNER, Univ.-Klinik für Psychiatrie)

Oncostatin M-regulierte Gene in proximalen Nierenepithelzellen des Menschen (Herbert SCHRAMEK, Univ.-Klinik für Innere Medizin)

Protemomic-basierte Biomarkerdetektion im Zuge der akuten Abstoßung und Toleranzinduktion in einem murinen heterotopen Herztransplantationsmodell (Gerald BRANDACHER, Daniel Swarovski Forschungslabor)

Verbesserung der Behandlung der bestrahlungsbedingten Knochenheilungsstörungen durch biofunktionalisierte Oberflächen (Robert GASSNER, Klinosche Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie)

Genidentifizierung für Karsch-Neugebauer-Syndrom (Andreas JANECKE, Department für Medizinische Genetik, Molekulare und Klinische Pharmakologie)

Funktionelle Magnetresonanztomographie mit vibrotaktiler Stimulation an der Fußsohle bei Patienten im apallischen Syndrom (Dieter zur NEDDEN, Univ.-Klinik für Radiodiagnostik)

Expression des Scavenger Receptor BI in atherosklerotischen Plaques (Andreas RITSCH, Univ.-Klinik für Innere Medizin)

Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Neue Forschungen an der Via Claudia Augusta im Gurgltal (Elisabeth WALDE, Institut für Archäologien)

Systematische Modellierung und Quantifizierung der Risiken von Fremdwährungskrediten (Jochen LAWRENZ, Institut für Banken und Finanzen)

Ein Feldexperiment zur Gebührenehrlichkeit in Österreich (Rupert SAUSGRUBER, Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik)

Österreichs Zukunft in der EU - Nachbarschaftspolitik als regionale Partnerschaft (Heinrich NEISSER, Institut für Politikwissenschaft)

Das Gemeinschaftsrecht der EU und die Souveränität der Mitgliedstaaten in der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs - eine kritische Analyse. Erweitert der EuGH die den europäischen Institutionen gesetzten Zuständigkeitsgrenzen? (Günter H. ROTH, Institut für Unternehmens- und Steuerrecht)

(cf)

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© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 19.12.2006, 00:00:00+01:00ximsTwitter LogoFacebook LogoInstagram LogoYoutube Logo