Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation

2.933 TeilnehmerInnen an medizinischen Aufnahmeverfahren in Innsbruck

Das Interesse an medizinischen Studienplätzen in Innsbruck hält weiter an. Die Zahl der tatsächlichen TeilnehmerInnen an den heute in Innsbruck abgehaltenen Aufnahmeverfahren (2016: 2.933 2015: 2.852) ist im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Bei der Verteilung zwischen teilnehmenden Frauen (2016: 1.768 2015: 1.653) und Männern (2016: 1.165 2015: 1.199) setzt sich der Trend aus den vergangenen Jahren fort.

Innsbruck, 08.07.2016:Unter den bereits üblichen, strengen Sicherheitsvorkehrungen finden derzeit die unterschiedlichen Aufnahmeverfahren in den Innsbrucker Messehallen statt. Einlass und Abhaltung verliefen auch in diesem Jahr reibungslos und diszipliniert. Rund 22 Prozent der angemeldeten BewerberInnen sind heuer nicht erschienen. Gegen 16:00 Uhr gehen die Aufnahmeverfahren in Innsbruck zu Ende.

Zahlen und Fakten zu den Aufnahmeverfahren in Innsbruck:

 

Aufnahmeverfahren 2016 1)

Aufnahmeverfahren 2015 1)

Aufnahmeverfahren 2014 1)

Aufnahmeverfahren 2013 ²)

Anmeldungen

3.755

3.614

3.576

2.883

Frauen

2.262

2.117

2.107

1.690

Männer

1.493

1.497

1.469

1.193

TeilnehmerInnen gesamt

2.933

2.852

2.713

2.181

Frauen

1.768

1.653

1.616

1.268

Männer

1.165

1.199

1.097

913

1) Zahlen inkludieren die BewerberInnen für die Aufnahmeverfahren für Humanmedizin, Zahnmedizin, Molekulare Medizin Bachelor und Molekulare Medizin Master

2) Zahlen inkludieren die BewerberInnen für die Aufnahmeverfahren für Humanmedizin, Zahnmedizin und Molekulare Medizin Bachelor

Zahlen und Fakten zu den vier Aufnahmeverfahren (MedAT-H, MedAT-Z, QMM-BSc und QMM-MSc) am 8.7.2016 in Innsbruck:

 

Humanmedizin:
Med-AT-H 2016

Zahnmedizin:
Med-AT-Z 2016

Molekulare Medizin Bachelor: QMM-BSc 2016

Molekulare Medizin Master: QMM-MSc 2016 3)

Anmeldungen

3.369

259

97

30

Frauen

2.010

159

72

21

Männer

1.359

100

25

9

TeilnehmerInnen gesamt

2.632

193

78

30

Frauen

1.567

120

60

21

Männer

1.065

73

18

9

3) Erstmals 2014

455 Plätze für StudienanfängerInnen in Innsbruck

Im Wintersemester 2016/17 stehen an der Medizinischen Universität Innsbruck 360 Plätze für Humanmedizin, 40 Plätze für Zahnmedizin, 30 Plätze für das Bachelorstudium Molekulare Medizin und 25 Plätze für das Masterstudium Molekulare Medizin zur Verfügung. Die vom Nationalrat beschlossene Quotenregelung kommt bei Human- sowie Zahnmedizin erneut zum Einsatz: Danach stehen 75 Prozent der Plätze für BewerberInnen mit österreichischem Maturazeugnis zur Verfügung, 20 Prozent für BewerberInnen aus EU-Mitgliedstaaten und fünf Prozent für BewerberInnen aus anderen Ländern. Das Bachelor- und das Masterstudium der Molekularen Medizin unterliegen nicht der Quotenregelung.

Hintergrundinformation Aufnahmeverfahren 2016

An den drei Medizinischen Universitäten sowie der Medizinischen Fakultät Linz werden in Österreich gemeinsame Aufnahmeverfahren für das Human-und Zahnmedizinstudium angeboten und durchgeführt. Bei KandidatInnen für das Diplomstudium Humanmedizin (MedAT-H) wird die naturwissenschaftliche Wissensüberprüfung 40 Prozent zum Testergebnis beitragen, Textverständnis macht zehn Prozent, kognitive Fähigkeiten machen 40 Prozent und Soziales Entscheiden macht zehn Prozent aus. Der Aufnahmetest Zahnmedizin (MedAT-Z) umfasst den Wissenstest, einen Testteil, der manuelle Fertigkeiten überprüft sowie den Testteil „Kognitive Fähigkeiten und Fertigkeiten“ (Zahlenfolgen, Gedächtnis und Merkfähigkeit, Figuren zusammensetzen, Wortflüssigkeit). AnwärterInnen auf das Studium der Zahnmedizin absolvieren anstatt des Textverständnisteiles Aufgaben zu praktisch-manuellen Fertigkeiten (Gewichtung 30 Prozent). Der Untertest für kognitive Fähigkeiten ist etwas kürzer und wird daher mit 30 Prozent gewichtet. Der Wissenstest fließt nunmehr mit einer 30 prozentigen Gewichtung in das Gesamtergebnis ein, die restlichen 10 Prozent ergeben sich aus dem Testteil Soziales Entscheiden.

Exklusiv an der Medizinischen Universität Innsbruck: Bachelor- und Masterstudium Molekulare Medizin

Die InteressentInnen für das Bachelorstudium Molekulare Medizin müssen nicht nur eine allgemeine Universitätsreife nachweisen sondern zunächst am QMM-BSc-Test teilnehmen, der naturwissenschaftliches Wissen abfragt. Die 60 besten KandidatInnen werden zu einem anschließenden Interview vor ein Aufnahmegremium eingeladen. Die BewerberInnen für ein Masterstudium Molekulare Medizin müssen den QMM-MSc-Test absolvieren. Dieser umfasst Fragen aus den zwei Semesterabschlussprüfungen für das Bachelorstudium Molekulare Medizin (MCQ 4 und 5). Zudem werden auch diese KandidatInnen zu einem Interview eingeladen.

Gemeinsame Presseaussendung aller drei Medizinischen Universitäten in Österreich und der Medizinischen Fakultät Linz zu den gemeinsamen Aufnahmeverfahren für das Human- und Zahnmedizinstudium: https://www.i-med.ac.at/pr/presse/2016/36.html

 

Details zur Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 1.400* MitarbeiterInnen und ca. 3.000 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

Seit Herbst 2011 bietet die Medizinische Universität Innsbruck exklusiv in Österreich das BachelorstudiumMolekulare Medizin“ an. Seit dem Wintersemester 2014/15 kann als weiterführende Ausbildung das Masterstudium „Molekulare Medizin“ absolviert werden.

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz. Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist im hochkompetitiven Bereich der Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.

*vollzeitäquivalent

Pressebilder zum Herunterladen
(c) Medizinische Universität Innsbruck

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Medienkontakt:
Dr.in Barbara Hoffmann & Mag.a Doris Heidegger
Öffentlichkeitsarbeit
Medizinische Universität Innsbruck
Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria
Telefon: +43 512 9003 71830, Mobil: +43 676 8716 72830
public-relations@i-med.ac.at, www.i-med.ac.at

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