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Ringvorlesung Gendermedizin: Was gibt es Neues?

Am Donnerstag, den 3. Oktober 2013 startet die erfolgreiche, öffentliche Vorlesungsreihe zur Gender Medizin an der Medizinischen Universität Innsbruck in eine neue Runde: Vielseitige Fragen und Forschungsfelder der Gender Medizin werden im Wintersemester 2013/14 in 15 unterschiedlichen Vorträgen erläutert und diskutiert. Jeweils am Donnerstag um 18:30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik (Anichstraße 35) finden die allgemein verständlichen Vorträge statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Innsbruck, 26.09.2013: Seit 2007 bietet die Medizinische Universität Innsbruck die öffentliche Ringvorlesung „Gender Medizin - Geschlechterforschung in der Medizin“ an. Die erfolgreiche Vortragsreihe befasst sich in diesem Wintersemester mit dem Themenbereich „Gender Medizin – Das Frauengesundheitszentrum/FGZ – Was gibt es Neues?“. Die Vorlesungen finden von Oktober 2013 bis Ende Jänner 2014 wöchentlich jeweils am Donnerstagabend um 18.30 Uhr im großen Hörsaal der Frauen-Kopf-Klinik statt. International anerkannte ExpertInnen referieren zu aktuellen, geschlechterrelevanten Fragestellungen in verschiedenen Themenbereichen der Medizin. Die Vortragenden geben Einblicke in Gender Aspekte bei beispielsweise Herzinfarkten, in der Onkologie oder bei neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer oder Parkinson.

Im Eröffnungsvortrag am Donnerstag, den 3. Oktober berichtet Ao. Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe Hochleitner von der Entwicklung des Frauengesundheitszentrums. Die Direktorin des Frauengesundheitszentrums an den Innsbrucker Universitätskliniken wird unter anderem darstellen, welche Auswirkungen die zahlreichen Forschungsergebnisse der letzten Jahre auf diese Einrichtung haben. Univ.-Prof.in Hochleitner ist auch die Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck, welche die bekannte Ringvorlesung organisiert.

Detailliertes Programm:
http://www.gendermed.at/images/stories/gendermed/pdf/geschlechterforschung/rvo_ws13_14/ring_folder13-plakat_web.pdf

Fachdisziplin Gender Medizin

Gender Medizin ist ein neues Fachgebiet der Medizin, das sich aus Frauengesundheit und Männergesundheit entwickelt hat. Es wird versucht, alle Erkenntnisse der Medizin daraufhin zu überprüfen, ob sie wirklich für Frauen und Männer ausreichend belegt sind. Ansonsten müssen neue Untersuchungen auch mit Frauen durchgeführt werden. Zu Beginn der Gender Medizin war eines der Hauptthemen die Medikamententestung. Schließlich waren doch damals viele Medikamente ausschließlich oder fast nur an Männern getestet worden. Dementsprechend waren Wirkungen und Nebenwirkungen nur für Männer bekannt. Dies musste erst aufgezeigt werden, danach folgten die entsprechenden gesetzlichen Änderungen und viele Medikamente mussten für Frauen nachgeprüft werden. Zwischenzeitlich sind alle im Handel befindlichen Medikamente für Frauen und Männer ausgetestet.

Das in der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung angesiedelte Referat für Geschlechterforschung und Lehre arbeitet an der Umsetzung von frauen- und geschlechtsspezifischer Forschung und Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck und forciert die wissenschaftspolitisch innovative und nachhaltige Positionierung der Medizinischen Universität Innsbruck in diesem Bereich.

Weiterführende Links:

 

Details zur Medizinischen Universität Innsbruck

Die Medizinische Universität Innsbruck mit ihren rund 1.400* MitarbeiterInnen und ca. 3.000 Studierenden ist gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An der Medizinischen Universität Innsbruck werden folgende Studienrichtungen angeboten: Humanmedizin und Zahnmedizin als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung und das PhD-Studium (Doktorat) als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens. Neu im Studienplan seit Herbst 2011 ist das Bachelor-Studium der Molekularen Medizin. An das Studium der Human- oder Zahnmedizin kann außerdem der berufsbegleitende Clinical PhD angeschlossen werden.

 

Die Medizinische Universität Innsbruck ist in zahlreiche internationale Bildungs- und Forschungsprogramme sowie Netzwerke eingebunden. Die Schwerpunkte der Forschung liegen in den Bereichen Onkologie, Neurowissenschaften, Genetik, Epigenetik und Genomik sowie Infektiologie, Immunologie & Organ- und Gewebeersatz. Darüber hinaus ist die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck im hochkompetitiven Bereich der Forschungsförderung sowohl national auch international sehr erfolgreich.

*vollzeitäquivalent

 

PR & Medien

Für Rückfragen:

ao.Univ.-Prof.in Dr.in Margarethe HOCHLEITNER
Direktorin des Frauengesundheits-
zentrums an den Universitätskliniken Innsbruck;
Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck
Innrain 66/1st floor
A-6020 Innsbruck
fon +43.512.504.81162
fax +43.512.504.25719
margarethe.hochleitner@i-med.ac.at 

Medienkontakt:

Medizinische Universität Innsbruck
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Dr.in Barbara Hoffmann
Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria
Telefon: +43 512 9003 71830, Mobil: +43 676 8716 72830
public-relations@i-med.ac.at, www.i-med.ac.at

 

 

 

 

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Direktorin des Frauengesundheits-
zentrums an den Universitätskliniken Innsbruck;
Leiterin der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung der Medizinischen Universität Innsbruck
Innrain 66/1st floor
A-6020 Innsbruck
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fax +43.512.504.25719
margarethe.hochleitner@i-med.ac.at 

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Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Dr.in Barbara Hoffmann
Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria
Telefon: +43 512 9003 71830, Mobil: +43 676 8716 72830
public-relations@i-med.ac.at, www.i-med.ac.at