Aktuell
NEWS_Technologietransfer_neu.jpg

Neuer Partner für verstärkten Wissens- und Technologietransfer

Bei einer Kick-Off-Veranstaltung zur Zusammenarbeit an der Medizinischen Universität Innsbruck, wurde das in Deutschland ansässige sowie international tätige Technologietransfer-Unternehmen Ascenion vorgestellt.

 Der Transfer von akademischem Wissen in die Wirtschaft hat an der Medizin Uni Innsbruck einen hohen Stellenwert. „Das an unserer Universität generierte Wissen, die hier entwickelten Ideen und Erfindungen sollen auch auf kommerziellem Weg zum gesellschaftlichen und technologischen Fortschritt beitragen“, sagt Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales. „Von neuen Erkenntnissen und Forschungsergebnissen an unserer Universität profitieren nur dann möglichst viele, wenn wir unser Wissen effektiv vernetzen. Daher arbeiten wir ständig daran, den Wissens- und Technologietransfer effizienter zu gestalten. Dazu ist es wichtig, verschiedenen Akteure und Partner einzubeziehen.“

Bandtlow_Stein_klein

Vizerektorin Bandtlow und Ascenion-Geschäftsführer Stein

 

Potenzial und Umsetzung 

Um die an der Medizinischen Universität Innsbruck gewonnenen Erkenntnisse gezielt für den Technologietransfer nutzen zu können, muss zuallererst deren Potenzial zur Anwendung und Vermarktung erkannt werden. Ein Partner, der die Medizinische Universität Innsbruck zukünftig dabei, bei der Umsetzung und bei Ausgründungen verstärkt unterstützen wird, ist das international tätige Unternehmen Ascenion. „Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem Partner weitere Akzente bei Wissens- und Technologietransfer setzen werden“, sagt Christine Bandtlow. Die Ascenion GmbH ihrerseits sieht großes Potenzial bei der Medizin Uni Innsbruck: „Wir freuen uns sehr, die Medizinische Universität Innsbruck künftig beim Transfer ihrer Forschungsergebnisse zum Nutzen von Patientinnen und Patienten in die Anwendung zu begleiten. Schon in den ersten Tagen unserer Zusammenarbeit haben wir viele Projekte mit hohem Anwendungspotenzial  in den Bereichen Therapie, Diagnostik und Medizintechnik  gesehen und festgestellt, dass an der Medizinischen Universität Innsbruck ein lebendiger Unternehmergeist herrscht. Das sind beste Voraussetzungen, um gemeinsam schon bald erste Gründungsvorhaben auf den Weg zu bringen“, meint Dr. Christian Stein, Geschäftsführer der Ascenion GmbH.

Erfreut über die Zusammenarbeit zeigte sich auch der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Fleischhacker: „Wir haben mit Ascenion ein Unternehmen gefunden, das breite Erfahrung im Bereich Technologietransfer in den Life Sciences hat.“ Unter anderen arbeitet Ascenion mit den Life Science orientierten Forschungszentren der Helmholtz- und Leibniz-Gesellschaft sowie der Medizinischen Hochschule Hannover, der Universitätsmedizin Berlin (Charité) und der Universitätsmedizin Göttingen zusammen.

Vizerektorin Bandtlow sieht mit dieser Zusammenarbeit, neben regionalen Partnern, die Möglichkeit, die Medizin Uni Innsbruck breiter und international im Bereich Wissens- und Technologietransfer besser aufzustellen.

Weitere Informationen zu Wissens- und Technologietransfer beim Service Center Forschung.

 


 

Information zur Ascenion GmbH:

Die Ascenion GmbH ist ein unabhängiges Technologietransfer-Unternehmen mit besonderer Kompetenz in den Lebenswissenschaften. Sie ist Partner von 30 Forschungseinrichtungen, Universitäten und Universitätskliniken in Deutschland und Europa, darunter führende Life-Science-Institute der Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft, die Medizinische Hochschule Hannover und die Charité. Ascenions Team verbindet interdisziplinäre Kenntnisse mit Industrieerfahrung. Ascenion arbeitet eng mit den Mitarbeitern ihrer Partnerinstitute zusammen, um Forschungsergebnisse mit hohem Anwendungspotenzial zu identifizieren, patentrechtlich zu schützen und in die Anwendung zu überführen. Besondere Stärken sind die Unterstützung von Ausgründungen und die Projektentwicklung. Dadurch werden frühe Projekte so weit vorangebracht, dass sie für potenzielle Investoren und Lizenznehmer attraktiv sind. So sind bereits zahlreiche neue Unternehmen gegründet und innovative Medikamente zugelassen worden, von denen Tausende von Patienten profitieren. Erlöse, die Ascenion aus dem operativen Geschäft und aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen erzielt, fließen über ihre Muttergesellschaft, die LifeScience-Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung, als Fördermittel an die Partnerinstitute.

Ascenion hat auch die BioVaria initiiert, eine europäische Technologietransfer-Konferenz, die Deals und Partnerschaften zwischen der akademischen Forschung Europas und der globalen biopharmazeutischen Industrie fördert.

Weitere Informationen: www.ascenion.de


 

© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 6.10.2017, 14:36:00ximsTwitter LogoFacebook Logo