Weltfrauentag: Ein Tag zum Feiern

Gespannte Aufmerksamkeit beim Kindertheater

10.3.2009

Auch heuer lud Vizerektorin Prof.in Margarethe Hochleitner wieder alle Mitarbeiterinnen und Studentinnen der Medizinischen Universität Innsbruck zu einer Festveranstaltung anlässlich des Internationalen Weltfrauentags am 8. März ein - für ein abwechslungsreiches Programm war gesorgt.

Foto: Gespannte Aufmerksamkeit beim Kindertheater

Mit unterhaltsamen wie spannenden Theatervorstellungen für Kleine und Große wurde der Internationale Weltfrauentag, der in diesem Jahr auf einen Sonntag fiel, bereits am 5. März festlich begangen. Bereits zum dritten Mal fand an der Medizinischen Universität auf Einladung von Prof.in Margarethe Hochleitner, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung, eine Festveranstaltung zum Internationalen Weltfrauentag statt, heuer gemeinsam mit der Auftaktveranstaltung zur Ringvorlesung Gender Medizin. Der große Hörsaal und die Seminarräume des Medizinzentrums Anichstraße waren bis auf den letzten Platz gefüllt, als am Nachmittag Kinder von MitarbeiterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck sowie aus nahe gelegenen Kindergärten mitfieberten, was die beliebten Janosch-Figuren, kleiner Bär und kleiner Tiger, so alles im Krankenhaus der Tiere erleben und wie der kleine Tiger schließlich mit vereinten Kräften wieder gesund wird. In einem Figurentheater für Erwachsene wurde dann am Abend der Frage nachgegangen, was Rotkäppchen, und wie Vizerektorin Hochleitner in Ihrer Begrüßung im Hinblick auf den voll besetzten Hörsaal bemerkte, wohl auch viele andere, schon immer über Sex wissen wollten.

Kindertheater „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“

Passend zur Medizin führte, nach der Eröffnung durch Vizerektorin Hochleitner, das Kindertheater Strombomboli für Kinder ab vier Jahren exklusiv die Produktion „Ich mach dich gesund, sagte der Bär“ auf, ein Stück nach Janosch in einer Theaterfassung von Alexander Kratzer. Der kleine Bär und der kleine Tiger wohnen gemeinsam mit der Tigerente in ihrem kleinen Haus am Fluss und fühlen sich pudelwohl. Doch plötzlich wird der kleine Tiger krank. Kann sich nicht mehr rühren. Schmerzen überall. „Beruhige dich!“ sagt der kleine Bär. „Ich mach dich gesund!“ Aber das ist gar nicht so einfach. Nachdem die Wunderhausmittel nicht helfen, muss der kleine Tiger ins Krankenhaus. Doch dank Schwester Luzi, Doktor Waldfrosch und anderen freundlichen Helfern geht die Geschichte gut aus und am Ende können Bär und Tiger wieder gesund und fröhlich nach Hause gehen. Nach den aufregenden Erlebnissen gab es im Anschluss für alle Kinder zum Stärken eine Jause.

Humorvoller Auftakt zur Ringvorlesung Gender Medizin

Da der Themenschwerpunkt der interdisziplinären Vorlesungsreihe im Sommersemester Sexualität ist, bot Cordula Nossek mit Ihrem Figurentheater für Erwachsene „Was Rotkäppchen schon immer über Sex wissen wollte“ einen amüsanten, charmant-erotischen Einstieg in die Thematik, bei dem allerdings „mitschreiben ausdrücklich verboten“ war. In dem Theaterstück über das Ausprobieren und Verlieben macht das liebe Rotkäppchen einen erotischen Ausflug durch Ihr altbekanntes Märchen vom bösen Wolf und dem guten Jäger. Dabei packt es sich, was es kriegen kann. Den Wolf schickt es zum Blumenpflücken, den Jäger vernascht es in Großmutters Bett und am Ende hat es die Qual der Wahl. Wolf oder Jäger oder Jäger oder Wolf oder vielleicht beide? Die Diskussion dieser und anderer Fragen wurde dann von den zahlreichen BesucherInnen am Buffet mit Wurstkultur fortgesetzt, wo der Festtag in angenehmer Atmosphäre kulinarisch ausklang.

(cb)

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© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 10.3.2009, 00:00:00+01:00ximsTwitter LogoFacebook LogoInstagram LogoYoutube Logo