Trainingsnetzwerk zur Erforschung des Zelltods

Trainingsnetzwerk zur Erforschung des Zelltods

8.1.2007

Die Europäische Union fördert im Rahmen des Marie Curie Programms ein Ausbildungsnetzwerk für Nachwuchsforscher. Im Zentrum steht dabei die Erforschung des Zelltods von den grundlegenden Prinzipien bis hin zu therapeutischen Anwendungen. Die Arbeitsgruppe für Entwicklungsimmunologie von Prof. Andreas Villunger am Biozentrum Innsbruck ist Partner in diesem europaweiten Netzwerk.

Foto: Trainingsnetzwerk zur Erforschung des Zelltods

In dem Ausbildungsnetzwerk „DeathTrain“ haben sich 15 Partnerinstitutionen aus 9 Ländern zusammengeschlossen, um eine Trainingsplattform für Nachwuchsforscherinnen und -forschern zu bilden. Insgesamt stehen 13 Stellen für Doktoranden und 7 für Postdoktoranden zur Verfügung, eine davon in der Arbeitsgruppe Vergleichende Entwicklungsimmunologie von Prof. Andreas Villunger am Biozentrum Innsbruck. In den kommenden drei Jahren werden die jungen Wissenschaftler in einem gemeinsamen Forschungsprojekt die Mechanismen des Zelltods weiter ergründen. Die Entschlüsselung der molekularen Mechanismen könnte die Entwicklung besserer Krebstherapien ermöglichen. In dem Netzwerk arbeiten Forscherinnen und Forscher unterschiedlicher Disziplinen zusammen, von der Biochemie, Molekularbiologie, Genetik und Pathophysiologie über Toxikologie und Pharmakologie bis hin zur klinischen Medizin. Neben der Ausbildung in den lokalen Arbeitsgruppen werden die Jungwissenschaftler auch innerhalb des Netzwerkes trainiert. Koordiniert wird das von der Europäischen Union für drei Jahre finanzierte Netzwerk von der Universität Ulm.

(cf)

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© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 8.1.2007, 00:00:00+01:00ximsTwitter LogoFacebook LogoInstagram LogoYoutube Logo