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Land fördert sieben Nachwuchsforscher:innen der Medizin Uni

„Diese Förderung ist ein klares Bekenntnis: Tirol glaubt an seine jungen Forscher-Köpfe“, betont Wissenschaftslandesrätin Cornelia Hagele. Bei einem Festakt vergab das Land Tirol am 26. Jänner die Tiroler Nachwuchsforsche:innenförderung für das Jahr 2025 an junge Wissenschafter:innen von allen Tiroler Hochschulen. Aus insgesamt 139 Einreichungen wurden 55 Projekte, davon sieben an der Medizinischen Universität, ausgewählt – für diese stellte die Landesregierung über eine Million Euro bereit.

In ihrer Festrede im Großen Saal des Landhauses strich die Landesrätin die Bedeutung der wissenschaftlichen Frühförderung heraus: „Nachwuchsforschung ist der Grundstein für die Spitzenforschung von morgen. Indem wir heute unsere jungen Wissenschaftstalente fördern, sichern wir in Tirol Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und Wohlstand.“ 

Von der Medizinischen Universität Innsbruck dürfen sich sieben Forscher:innen über die Förderung ihrer Projekte freuen. Patrizia Stoitzner, die Vizerektorin für Forschung und Internationales, bedankte sich beim Land für die wertschätzende Unterstützung der Wissenschaft. Stoitzner betonte außerdem die hohe Qualität der ausgewählten Projekte, ehe sie den Fördernehmer:innen gratulierte und deren Forschungsvorhaben präsentierte:

Silvia Di Maio (Institut für Genetische Epidemiologie):
Der genetischen Erklärbarkeit von Lipoprotein(a) auf der Spur

Michael Graber (Univ.-klinik für Herzchirurgie):
Reaktivierung endogener Retroviren als Ursache der strahleninduzierten Aortenklappenverkalkung

Denise Kummer (Institut für Molekulare Biochemie):
Aus dem Gleichgewicht: Wie der Etherlipidstoffwechsel Immunantworten und Entzündungen beeinflusst

Felix Melchior (Univ.-klinik für Urologie): (nicht anwesend)
Neutrophilen-Diversität: Weg zur Personalisierten Therapie Prostatakrebs

Norbert Redlinger (Univ.-klinik für Innere Medizin V):
ofCS-gerichtete, chimäre Antigenrezeptor (CAR) NK-Zellen

Johannes Weiss (Univ.-klinik für Pädiatrie I):
Definition therapeutischer Angriffspunkte für aneuploide B Zell Lymphome

Generalprobe für den internationalen Wissenschaftsbetrieb
„Wissenschaft bedeutet auch Wettbewerb. Mit der Landesförderung sammeln Nachwuchsforscherinnen und Nachwuchsforscher entscheidende Erfahrung – von der Antragstellung bis zur Projektabwicklung und Endabrechnung“, weist Landesrätin Hagele auf den Mehrwert der aktuellen Ausschreibung hin. „Die Förderung für Tiroler Nachwuchsforschende ist die Eintrittskarte für nationale und internationale Förderprogramme“, ergänzt sie und spielt damit auf weitere renommierte Förderstellen wie den Wissenschaftsfonds FWF oder die Forschungsförderungsgesellschaft FFG an.

Nächste Ausschreibung startet im Februar
Die nächste Ausschreibungsrunde der Tiroler NachwuchsforscherInnenförderung startet am 1. Februar 2026 und läuft bis 15. März 2026. Gefördert werden ausschließlich wissenschaftliche Projekte, die überwiegend in Tirol durchgeführt werden und einen erkennbaren Bezug zum Standort Tirol aufweisen. Einreichungen sind bis Mitte März möglich. Die Auswahl der geförderten Projekte erfolgt auf Basis externer wissenschaftlicher Begutachtungen. Alle Informationen zur Antragsstellung: https://www.tirol.gv.at/arbeit-wirtschaft/wirtschaft-und-arbeit/foerderungen/wissenschaftsfoerderung/tiroler-nachwuchsforscherinnenfoerderung/

(Innsbruck, 27.1.2026, Text: red/Land Tirol, Fotos: Land Tirol/Sedlak)

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