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Denkstunde_2019

Denkstunde der Universitäten

Die beiden Innsbrucker Universitäten gedachten vergangene Woche an jene Angehörige der Universität, die nach dem „Anschluss“ Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 ausgeschlossen, vertrieben und ermordet worden waren.

MitarbeiterInnen und Studierende versammelten sich beim, von der Künstlerin Dvora Barzilai gestalteten, Mahnmal am Gelände der Universitätskliniken.   

Der Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck, W. Wolfgang Fleischhacker und der Rektor der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Tilmann Märk, eröffneten gemeinsam die jährlich stattfindende Denkstunde. Beide betonten die hohe Bedeutung der Erinnerung, insbesondere unter dem Aspekt „Niemals wieder“. Gerade heuer erlangte die Denkstunde besondere Aufmerksamkeit: Im Zuge der 350-Jahr-Feier der Universität erhält die universitäre Geschichte große Bedeutung, zumal auf die dunklen Kapitel besonders Acht genommen wird.  

In weiteren Ansprachen hielt der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde für Tirol und Vorarlberg, Günter Lieder, die Erinnerungen an Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung aufrecht und die Innsbrucker Historikerin Gisela Hormayr ging auf Einzelschicksale von der Universität ausgeschlossener und vertriebener Jüdinnen und Juden ein.

Oberkantor Shmuel Barzilai gab der Veranstaltung einen gesanglich eindrucksvollen Rahmen.

Links:

Die gesamte Denkstunde vom 13.3.2019 können Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=foltRWBBFEM&t=147s nachschauen (Aufnahme: Markus Yitzhak Feuerstein).

Das Mahnmal: https://www.i-med.ac.at/universitaet/mahnmal.html

„1938-1945 Vertriebene Wissenschaft“: https://www.uibk.ac.at/ipoint/dossiers/archiv-1938-2008-vertriebene-wissenschaft/index.html/

 

(D. Bullock)

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