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NEWS_Krebshilfe_2015

Krebshilfe Tirol investiert in onkologische Nachwuchsforschung

Forschungsvorhaben und Dissertationen in den Bereichen Früherkennung und Behandlung von Tumorerkrankungen sowie grundlegender Fragen der Kontrolle des Zellwachstums werden von der Österreichischen Krebshilfe-Krebsgesellschaft Tirol jährlich mit einer bedeutenden Summe unterstützt. Die diesjährigen Förderungen in der Höhe von 183.000 Euro wurden Ende November im Rahmen des „Onkologischen Kolloquiums“ übergeben.

Das engagierte Sammeln von Spenden durch Tiroler Schülerinnen und Schüler macht es möglich, dass die onkologische Nachwuchsforschung am Standort jedes Jahr die wichtige und großzügige Unterstützung der Krebshilfe Tirol erfährt. Die Anschubförderung junger WissenschafterInnen und innovativer Projekte und die Einbindung neuer Forschungserkenntnisse in die Behandlungsstrategien für KrebspatientInnen sind die zentralen Anliegen der Krebshilfe Tirol, die 1955 als eigenständiger, gemeinnütziger Verein und Mitglied des Dachverbandes der Österreichischen Krebshilfe gegründet wurde. Univ.-Prof. Dr. Christian Marth, Direktor der Univ.-Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe und seit 2014 Präsident der Tiroler Krebshilfe zeigte sich in seinen Begrüßungsworten zum Onkologischen Kolloquium erfreut, „dass die Tiroler Krebshilfe jedes Jahr innovative Forschung fördern und damit den Fortschritt in der Krebsbehandlung unterstützten kann“.

Die Fördersumme von insgesamt 183.000 Euro verteilt sich in diesem Jahr auf neun Forschungsprojekte, die mit je 20.000 Euro unterstützt werden und drei mit 1.000 Euro dotierte Dissertations-Förderungspreise. Die exemplarischen Kurzreferate der FördernehmerInnen Priv.-Doz.in Natalie Sampson PhD aus der Universitätsklinik für Urologie und Dr. Sebastian Herzog aus der Sektion für Entwicklungsimmunologie boten interessante Einblicke in die onkologischen Forschungsvorhaben an der Medizinischen Universität Innsbruck.

 

Dissertations-Förderungspreise 2015:

Mihaela Angelova, Sektion für Bioinformatik, Biozentrum: „Immunogenität des Darmkrebses“

Lukas Peintner MSc, Sektion für Entwicklungsimmunologie, Biozentrum: “Investigating the Role of the PIDDosome in Tumorigenesis“

Stefan Salcher PhD, Tiroler Krebsforschungsinstitut: “Regulation of DEPP by the transcription factor FOXO3”

 

Forschungsprojekte 2015:

Georg Altenbacher MSc BSc, Sektion für Molekulare Pathophysiologie, Biozentrum:  „Causes and consequences of aneuploidy“

Luca Fava PhD, Sektion für Entwicklungsimmunologie, Biozentrum: „MCL1 degradation upon extended mitotic arrest“

Mag.a Dr.in Liane Fendt, Sektion für Genetische Epidemiologie: “Mitochondrial DNA methylation as epigenetic risk marker for the development of prostate cancer”

Assoz. Prof.in Priv.-Doz.in Mag.a Dr.in Heidelinde Fiegl, Universitätsklinik für Gynäkologie und Geburtshilfe: „Diagnostic Biomarkers in Endometrial Cancer“

Dr. Sebastian Herzog, Sektion für Entwicklungsimmunologie, Biozentrum: “Regulation of the oncogenic miR-17-92 cluster in cancer“

Dr.in Verena Labi, Sektion für Entwicklungsimmunologie, Biozentrum: „Molecular mechanisms of miR-17~driven B lymphomagenesis

Priv.-Doz.in Natalie Sampson PhD, Universitätsklinik für Urologie: “Analysis of prostate cancer-associated fibroblast subtypes”

Piotr Tymoszuk MSc PHD, Univ.-Klinik für Innere Medizin VI: “Development of an iron sensing system in breast cancer cells”

Dr.in Julia Vogt, Sektion für Humangenetik: “Identification of a novel cancer-predisposing gene”

 

(D. Heidegger)

 

Links:

Österreichische Krebshilfe Tirol

Liste der geförderten Forschungsprojekte 2015
Dissertationsförderungspreise 2015

 

 

 

© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 14.12.2015, 09:35:41ximsTwitter LogoFacebook Logo