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Rektorin Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch (mitte) und Vizerektorin Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow (re.) mit neun der zwölf TWF-FörderempfängerInnen der Medizinischen Universität Innsbruck.

TWF fördert zwölf Forschungsprojekte an der Medizinischen Universität Innsbruck

Zwölf WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten eine Förderung des Tiroler Wissenschaftsfonds. Bereits zum zwölften Mal wurden Mittel aus dem Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung und des wissenschaftlichen Nachwuchses in Tirol vergeben. Die nächste Ausschreibung findet vom 1. März bis 30. April 2014 statt.

In einem Festakt in der Aula der Universität erfolgte am 31. Januar 2014 die Verleihung der Förderzusagen des Tiroler Wissenschaftsfonds. Nach den Begrüßungsworten der RektorInnen bzw. VizerektorInnen der Tiroler Hochschulen wurden die FördernehmerInnen und ihre Projekte vorgestellt. Zwölf WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Innsbruck erhalten eine Unterstützung für ihre vielversprechenden wissenschaftlichen Vorhaben. An die Projekte der Medizinischen Universität Innsbruck wird damit ein Gesamtfördervolumen von rund 185.500,-- Euro ausgeschüttet. 28 ForscherInnen – davon 21 NachwuchswissenschafterInnen und sieben WissenschafterInnen – der Medizinischen Universität Innsbruck hatten einen Antrag gestellt. Rektorin Univ.-Prof.in Dr.in Helga Fritsch und die Vizerektorin für Forschung und Internationales, Univ.-Prof.in Dr.in Christine Bandtlow, gratulierten den FörderempfängerInnen der Medizinischen Universität Innsbruck zu ihren ausgezeichneten Projekten.

Insgesamt erhielten im Rahmen des Festaktes 32 „sehr kluge Köpfe aus allen Disziplinen für exzellente Projekte, welche die enorme Breite und Vielfalt der Forschung in Innsbruck belegen“ die Förderurkunde von Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg überreicht.

Der TWF wurde auf Initiative des Landes Tirol eingerichtet. Vor zehn Jahren, 2004, erfolgte die erste Ausschreibung von Fördermitteln. Mit dem Ziel, die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Forschung in Tirol zu fördern, werden jährlich insgesamt 800.000 Euro aus dem Wissenschaftsfonds des Landes an ForscherInnen der Hochschulen in ganz Tirol vergeben. Vor allem junge Forscherinnen und Forscher erhalten mit den TWF-Mitteln eine Anschubfinanzierung für exzellente wissenschaftliche Projekte. Über die Anträge im Rahmen der Ausschreibung im Jahr 2013 hat der Beirat des TWF unter Vorsitz von Landesrat DI Dr. Bernhard Tilg  entschieden. Antragsberechtigt sind Wissenschaftlerinnen und der wissenschaftliche Nachwuchs der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Medizinischen Universität Innsbruck, der Privaten Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik (UMIT), der Pädagogischen Hochschule Tirol, der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Edith-Stein, des Management Center Innsbruck (MCI), der FH Kufstein und der FHG - Zentrum für Gesundheitsberufe Tirol.

 

Tiroler Wissenschaftsfonds, Ausschreibung 2013 – FörderungsempfängerInnen der Medizinischen Universität Innsbruck in alphabetischer Reihenfolge:

Dr. BENEDETTI Bruno PhD (Sektion für Physiologie)
Role of the calcium channel β4 subunit in a mouse model of human ataxia

Dr.in BORENA Wegene MAS (Sektion für Virologie)
Cervical human papillomavirus infection and distribution of the different high risk genotypes among healthy women in west Austria

Dr. HARTMANN Sebastian (Sektion für Klinisch-Funktionelle Anatomie)
Biomechanische Evaluation einer zirkumferentiellen Instrumentation nach zervikaler Multi-Level-Korporektomie anhand 21 Frischpräparaten

JAKIC Bojana MSc. (Labor für Autoimmunität, Sektion für Experimentelle Pathophysiologie und Immunologie, Biozentrum)
The role of Vascular Associated Lymphoid Tissue (VALT) in the Development of Atherosclerosis - "Inside Out or Outside in"

Mag. KUMMER Kai (Universitätsklinik für Allgemeine und Sozialpsychiatrie)
In vivo elektophysiologische Aufnahmen der Hirnaktivität im Nucleus accumbens während der Entstehung von konditionierter Platzpräferenz für Kokain oder soziale Interaktion

Priv. Doz. Dr. MOSCHEN Alexander  PhD (Universitätsklinik für Innere Medizin I)
Funktionelle Bedeutung und anti-inflammatorisches Potential der pharmakologischen Inhibition von Pre-B-Cell Colony-Enhancing Factor / Nikotinamid Phosphoribosyltransferase bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Dr. OBERHUBER Rupert (Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie)
Tetrahydrobiopterin as novel therapeutic strategy to improve outcome after the transplantation of organs from brain death donors

Dr.in PÖLSLER Laura (Sektion für Humangenetik)
Studie zur Prävalenz einer Tiroler BRCA1-Gründermutation

Assistenzprofessor Dr. SCHWEIGREITER Rüdiger (Sektion für Neurobiochemie)
Nogo-B und das Verzweigungsproblem von regenerativen Nerven

Assistenzprofessor Dr. TASAN Ramon PhD (Institut für Pharmakologie)
Rolle von Y4 Rezeptoren in der Extinktion von Furcht

Mag.a Dr.in THAUERER Bettina (Sektion für Neurobiochemie)
Use of ADORA2A knockout mice to clarify the role of the adenosine receptor in hypoxic neuronal signaling mechanism

Dipl.-Ing. HEINRICHS Christian (Universitätsklinik für Unfallchirurgie)
Neuentwicklung eines biomechanischen Testaufbaus zur in-vitro Evaluierung von operativen Rekonstruktionen nach Kniegelenksverletzungen

 

(B. Hoffmann)

 

Weitere Informationen:

Webseite des Tiroler Wissenschaftsfonds: https://www.tirol.gv.at/bildung/wissenschaftsfonds/

Tiroler Wissenschaftsfonds – Medizinische Universität Innsbruck: https://www.i-med.ac.at/qm/foerderungen/tiwifo/

 

 

© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 31.1.2014, 16:28:00ximsTwitter LogoFacebook Logo