Forschung

Brustkrebszelle (c)Pfaller(Foto: (c) Pfaller)

Forschungsschwerpunkt: Onkologie

Die onkologische Forschung an der Medizinische Universität Innsbruck  reicht von der Grundlagenforschung, die sich modernster genetischer, zell-, molekular- und systembiologischer Ansätze bedient über die translationale Forschung bis hin zur klinischen Forschung. Diese schließt die komplette klinische Entwicklung neuer Medikamente von der frühen Phase-I/-II- bis zu Zulassungs- oder Therapieoptimierungsstudien ein.

Hervorzuheben beim Schwerpunkt Onkologie ist die internationale Sichtbarkeit im Publikations-Output (> 700 Publikationen in internationalen Journalen mit Peer-Review im Zeitraum 2009 bis 2014 (PUBMED)), der hohen Einwerbung von Drittmitteln und der Beteiligung an diversen nationalen und internationalen onkologischen Forschungsverbund-Netzwerken (z. B. MITIGATE, OPTATIO und GANNET53). Der Onkologie-Schwerpunkt wurde über die letzten zehn Jahre durch den sehr erfolgreichen SFB-021 „Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“ getragen, welcher parallel für die Implementierung von Oncotyrol ausschlaggebend war. Zusammen mit ForscherInnengruppen aus den neurowissenschaftlichen und infektions- und immunbiologischen Forschungsschwerpunkten wurde das interdisziplinare FWF-Doktoratsprogramm „Molecular Cell Biology and Oncology“ (MCBO) etabliert, welches einen wichtigen Bestandteil der PhD-Ausbildung im Schwerpunkt Onkologie darstellt und 2014 mit „excellent with high international reputation“ bewertet wurde.

Organisationsübergreifend befindet sich nach den Kriterien des US-amerikanischen National Cancer Institute das Comprehensive Cancer Center Innsbruck (CCCI) derzeit in Gründung. Als ein interdisziplinär ausgerichtetes Forschungszentrum steht es an der Schnittstelle zwischen Theorie und Klink und wird gemeinsam von der Medizinische Universität Innsbruck , den tirol kliniken, dem Tiroler Krebsforschungsinstitut und Oncotyrol getragen. Der Onkologie-Schwerpunkt steht vor der Herausforderung, die erfolgreich beendeten bzw. auslaufenden Großprojekte im Sinne der Nachhaltigkeit weiterzuführen und neue Fördermittel für Verbundprojekte (FWF, FFG, EU usw.) einzuwerben. Ein weiterer Ausbau und eine Optimierung der Prozesse im CCCI sowie eine Überfuhrung des K1-Zentrums Oncotyrol in eine neue Förderung bzw. Finanzierung sind geplant. 

© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Letzte Änderung: 19.2.2016, 13:30:43ximsTwitter LogoFacebook Logo