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Medieninformation

16. – 20. März: "Woche des Gehirns"

Gehirn, Gesundheit und künstliche Intelligenz

Vom 16. bis 20. März erwartet die Besucher:innen – im Hörsaal und im Livestream – jeweils um 18.30 Uhr ein Vortragsprogramm, in dem sich Expert:innen der Med Uni Innsbruck mit Gehirn, Gesundheit und künstlicher Intelligenz beschäftigen. Sie sprechen über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede von menschlicher und künstlicher Intelligenz und es geht um den Einsatz von KI in der Tumordiagnostik, der Schlafforschung und der Psychologie.

Alle Infos: www.i-med.ac.at/gehirn

Innsbruck, 2. März 2026: Schafft KI die menschliche Intelligenz ab? Was sagt es über uns aus, wenn wir unsere Gefühle einem Chatbot anvertrauen? Beobachtet mich KI im Schlaf? Entscheidet sie künftig über die Krebstherapie? Was kann KI besser als Ärzt:innen und wie macht sie das? Die rasanten Entwicklungen unserer Zeit werfen viele Fragen auf. Sie sorgen für Euphorie und sie erzeugen tiefes Unbehagen. In der Woche des Gehirns wollen wir uns an der Medizinischen Universität Innsbruck diesen Fragen annähern. Vor- und Nachteile in Zusammenhang mit künstlicher Intelligenz in der Medizin werden sachlich dargestellt und eingeordnet.

„An der Medizinischen Universität Innsbruck verfolgen wir seit vielen Jahren einen neurowissenschaftlichen Schwerpunkt, sowohl in der Grundlagenforschung als auch an den Kliniken. Wir haben hier an der Medizinischen Universität mit der AI and Scientific Computing Faculty und an der Universität Innsbruck eine beachtliche Zahl an Expert:innen für Informationstechnologie und künstliche Intelligenz. Ich freue mich besonders, dass wir in dieser Ausgabe der Woche des Gehirns neben Kolleg:innen unserer Universität auch den Leiter des Forschungslabors KI an unserer Schwesteruniversität bei uns begrüßen dürfen“, sagt Patrizia Stoitzner. Die Vizerektorin für Forschung und Internationales wird die beliebte Vortragsreihe, die seit vielen Jahren im Rahmen der internationalen Brain Awareness Week an der Medizinischen Universität veranstaltet wird, eröffnen.

In fünf allgemeinverständlichen Vorträgen sprechen Expert:innen der Medizinischen Universität Innsbruck über ihre Forschung und den aktuellen Wissensstand aus der Perspektive ihrer jeweiligen Fachbereiche: Neurowissenschaften, Neuropathologie, KI-Technologie, Schlafmedizin, Psychologie. Im Anschluss an die Vorträge ist das Publikum im Hörsaal und im Live-Chat eingeladen, Fragen zu stellen.

Die Vorträge finden von Montag bis Freitag immer ab 18:30 Uhr im Großen Hörsaal (Audimax) der Medizinischen Universität Innsbruck, Fritz-Pregl-Straße 3, 6020 Innsbruck mit Gebärdendolmetsch statt. Der Eintritt ist frei, der Zugang barrierefrei.

Passend zum Schwerpunkt „Gehirn, Gesundheit und KI“ bietet die Medizinische Universität Innsbruck für alle Interessierten während der „Woche des Gehirns“ ein kostenloses Rahmenprogramm mit Online-Meditation und 30-minütigen Impulsvorträgen zum Thema Künstliche Intelligenz an: https://events.i-med.ac.at/all/rahmenprogramm-woche-des-gehirns/

Alle Infos, ausführliches Programm und Link zum Livestream:
www.i-med.ac.at/gehirn 

Vortragsprogramm: 

16. März: Faszination Gehirn – Wie elektrische Signale und unsichtbare Netzwerke unser Denken und Handeln ermöglichen
Die Neurobiologin und Medizinerin Sabine Liebscher gibt im Vortrag Einblick in die Arbeitsweise des Gehirns. Sie erklärt, wie Nervenzellen aufgebaut sind, wie elektrische Signale entlang von „Nervenleitungen“ laufen und wie sie in chemische Botschaften übersetzt werden. Im Mittelpunkt des Vortrags steht, wie aus vielen Milliarden solcher Zellen große Netzwerke entstehen, die Denken, Fühlen, Erinnern und Handeln ermöglichen. Die Expertin thematisiert auch, wie sich das Gehirn im Laufe des Lebens verändert und sie greift alltägliche Fragen auf, etwa warum wir Dinge vergessen.

17. März: Digitaler Detektiv – Wie KI bei der Erkennung von Hirntumoren und anderen Erkrankungen unterstützen kann 
Innsbruck ist eines der führenden Zentren Österreichs, wenn es um „ultraschnelle“ Tumordiagnostik geht. Die Neuropathologin Adelheid Wöhrer zeigt, wie KI die Diagnosen präziser macht und gleichzeitig die ungewisse Wartezeit deutlich verringern kann. Sie erklärt, was Epigenetik ist und warum sie gerade bei Hirntumoren, von denen derzeit 130 Subtypen bekannt sind, aber auch bei anderen Krebserkrankungen eine entscheidende Rolle spielt.

18. März: Biologische und künstliche Intelligenz – Was sie gemeinsam haben und was sie unterscheidet
Es ist wohl einmalig in der Entwicklungsgeschichte des Menschen, dass eine künstliche Intelligenz als Alternative zur menschlichen Intelligenz derart großen, gesamtgesellschaftlichen Einfluss ausübt. Das hat positive und negative Folgen. Was macht den Unterschied zwischen menschlicher und künstlicher Intelligenz aus? Ist das menschliche Gehirn vielleicht sogar ein Auslaufmodell? Der Leiter des Forschungslabors AI an der Universität Innsbruck, Jörg Lücke, diskutiert in diesem Vortrag die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und versucht damit, die Fähigkeiten heutiger KI einzuordnen.

19. März: Was Veränderungen der Hirnaktivität im Schlaf über unsere Gesundheit sagen – Von klassischer Schlafmedizin bis KI-Analyse
Während wir schlafen, verändert sich die Hirnaktivität in charakteristischen Mustern. Diese spiegeln die Schlafstadien wider und liefern Hinweise auf Erholung, Gedächtnisprozesse und Krankheitsmechanismen. Künstliche Intelligenz ermöglicht unter anderem, Muster zu erkennen, die mit bloßem Auge schwer erfassbar sind. In ihrem Vortrag erklären die Schlafmedizinerin Birgit Högl und der KI-Experte Matteo Cesari, wie sich KI-basierte Ansätze und bewährte schlafmedizinische Konzepte ergänzen und ein tieferes Verständnis von Schlaf eröffnen, sowie neue Perspektiven für eine bessere Schlafgesundheit eröffnen.

20. März: Gespräche mit der KI – Wie Chatbots unser Denken und Fühlen beeinflussen 
Manche Menschen erzählen Chatbots Dinge, die sie keinem Menschen sagen würden. Andere lassen sich von einer KI motivieren, trösten oder bei Lebensentscheidungen begleiten. Chatbots wie ChatGPT reagieren auf unsere Worte, spiegeln unsere Gefühle und geben uns das Gefühl, gehört zu werden. Was passiert, wenn Maschinen zu Gesprächspartnern werden – und was sagt das über uns aus? In diesem Vortrag zeigt der Gesundheitspsychologe Stefan Höfer, wie Gespräche mit KI unser Wohlbefinden, unsere Zufriedenheit und unser Glücksempfinden beeinflussen können.

PR & Medien

Medienkontakt:

Medizinische Universität Innsbruck
Public Relations und Medien
Theresa Mair
Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria

Telefon: +43 512 9003 71833
public-relations@i-med.ac.at, www.i-med.ac.at

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Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria

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