Medieninformation
„Wissen|schaf(f)t Gesundheit“: Öffentliche Vorträge zu aktuellen Themen aus Medizin und Forschung
Die Medizinische Universität Innsbruck lädt auch im Wintersemester 2026/27 wieder zur öffentlichen Vortragsreihe „Wissen|schaf(f)t Gesundheit“ ein. Von September 2026 bis Januar 2027 stehen die Themen Endometriose, forensische Genomik, Arzneimittelentwicklung und Nierengesundheit auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.
Innsbruck, am 26. August 2026: Die Vorträge bieten interessierten Besucher:innen verständliche Einblicke in aktuelle Themen aus Medizin und Forschung. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Expert:innen ins Gespräch zu kommen. Die Veranstaltungen sind kostenlos und ohne Vorwissen zugänglich. Die Vorträge finden jeweils um 18:30 Uhr im Audimax der Medizin Uni Innsbruck statt und sind auch online im Livestream abrufbar.
Wissen für alle
Den Auftakt macht am 23. September 2026 Beata Seeber, Leiterin des Endometriosezentrums an der Medizinischen Universität Innsbruck. Endometriose kann Frauen von der Pubertät bis zur Menopause begleiten. Seeber zeigt, welche modernen, individuell abgestimmten Therapien heute zur Verfügung stehen und warum eine Operation nicht immer notwendig ist.
Was verrät eine DNA-Spur, wenn weder Name noch Vergleichsprobe vorhanden sind? Dieser Frage widmen sich Walther Parson und Charlotte Sutter vom Institut für Gerichtliche Medizin am 4. November 2026. Sie erklären, wie Hinweise auf Merkmale, Herkunft und Alter einer unbekannten Person gewonnen werden können und welche Rolle epigenetische Methoden dabei spielen.
Bevor ein Medikament in der Apotheke erhältlich ist, hat es einen langen Weg hinter sich. Am 18. November 2026 beschreibt Georg Wietzorrek vom Institut für Pharmakologie, wie aus einer Erkenntnis im Labor ein geprüftes Arzneimittel wird. Dabei zeigt er, wie Wirksamkeit und Sicherheit untersucht und Medikamente auch nach ihrer Zulassung überwacht werden.
Der letzte Termin im kommenden Wintersemester wird am 20. Januar 2027 von Andreas Kronbichler gestaltet. Der Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV mit den Schwerpunkten Nephrologie und Hypertensiologie erklärt, welche lebenswichtigen Aufgaben unsere Nieren erfüllen, warum Erkrankungen oft lange unbemerkt bleiben und wie eine frühe Diagnose helfen kann, eine Dialyse möglichst zu vermeiden.
Alle Termine auf einen Blick
23.09.2026, 18:30 Uhr
Endometriose – Therapiekonzepte vom Jugendalter bis zur Menopause
Beata Seeber, Leiterin des Endometriosezentrums an der Medizinischen Universität Innsbruck
04.11.2026, 18:30 Uhr
DNA ohne Namen – wie epigenetische Methoden Täter:innen entlarven
Walther Parson und Charlotte Sutter, Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Innsbruck
18.11.2026, 18:30 Uhr
Vom Wirkstoff zur sicheren Therapie: So entsteht ein neues Medikament
Georg Wietzorrek, Facharzt für Pharmakologie und Toxikologie am Institut für Pharmakologie der Medizinischen Universität Innsbruck
20.01.2027, 18:30 Uhr
Doppelt hält besser: Warum unsere Nieren mehr Aufmerksamkeit verdienen
Andreas Kronbichler, Direktor der Univ.-Klinik für Innere Medizin IV – Nephrologie und Hypertensiologie
Weitere Informationen und den Link zum Livestream gibt es hier:
https://events.i-med.ac.at/all/wissenschafftgesundheit/
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