close_icon

Gemeinsame Medieninformation der tirol kiniken und der Medizinischen Universität Innsbruck

Sportliche Höchstleistung mit Transplantation: 23. Euregio-Transplant-Tour heute in Innsbruck gestartet

Bereits zum 23. Mal findet die Euregio-Radtour für organtransplantierte Sportler:innen statt. Heute morgen starteten über 80 Teilnehmer:innen am Innsbruck Landhausplatz zur grenzüberschreitenden Radtour durch Tirol, Südtirol und Trentino. Sie setzen damit ein sichtbares Zeichen für erfolgreiche Transplantationen und internationale Zusammenarbeit. Bei der dreitägigen Radtour zeigen Transplantierte Höchstleistungen. Begleitet werden sie von Angehörigen, Freunden und Mitarbeiter:innen aus dem Gesundheitswesen.

Pressebilder zum Herunterladen:

Die Sportler starten vom Innsbrucker Landhausplatz los. (Foto: tirol kliniken/Sabine Monthaler)
Back to life: Bei der Euregiotour beteiligen sich über 80 Organtransplantierte Sportler:innen. (Foto: tirol kliniken/Sabine Monthaler)
Die Sportler warten auf den Startschuss von Thomas Klestil (Foto: tirol kliniken/Sabine Monthaler)
Offizieller Start: Dominik Mainusch (Landtagsvizepräsident), Gert Mayer (Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck), Thomas Klestil (Medizinischer Geschäftsführer der tirol kliniken), Stefan Schneeberger (Direktor Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie) und Stephan Eschertzhuber (Vorsitzender des österr. Transplant-Beirats) (Foto: tirol kliniken/Sabine Monthaler)

Die Sportveranstaltung ist nicht nur ein aktives Leistungszeichen vieler Transplantierter, sondern auch ein starkes Symbol für die bestens funktionierende grenzüberschreitende Kooperation für Organtransplantationen zwischen Nordtirol und Südtirol. 

„Die Euregio zeigt eindrucksvoll, dass eine erfolgreiche Organspende nicht nur Leben rettet, sondern dass für Betroffene nach erfolgreicher Transplantation ein aktives Leben mit sportlicher Leistungsfähigkeit möglich ist“, sagt Stephan Eschertzhuber, Vorsitzender des Österreichischen Transplantationsbeirats und Projektkoordinator auf Nordtiroler Seite.

Mangel an Organspenden bleibt große Herausforderung

Gleichzeitig macht die Veranstaltung auf den Mangel an Organspenden aufmerksam. „In Österreich bräuchte es 30 Spender:innen pro Million Einwohner, um alle auf der Warteliste stehenden Personen zu transplantieren“, erklärt Eschertzhuber. Diese Zahlen erreicht man in Österreich derzeit nicht. Mehr Spender:innen gibt es aus Südtirol: Obwohl dort dieselben Voraussetzungen wie in Österreich gelten, wird dort der Zielwert erreicht.

Zusammenarbeit Tirol – Südtirol: Nutzen für beide Seiten

Die seit über 30 Jahren bestehende Kooperation bei Organtransplantationen zwischen Nordtirol und Südtirol bringt klare Vorteile für beide Länder. Neben abgestimmten medizinischen Abläufen und hoher Versorgungsqualität wird auf einen gemeinsamen Organspendepool zurückgegriffen. Allein in den vergangenen acht Jahren erhielten 242 Personen aus Südtirol an der Innsbrucker Klinik ein Transplantat, 211 Spenderorgane stammten aus Südtirol. Die enge Zusammenarbeit sorgt für einen ausgewogenen Austausch und eine bessere Nutzung verfügbarer Organe im Eurotransplant-Raum.  „Je mehr Organe gemeinsam zur Verfügung stehen, desto mehr Leben können gerettet werden“, betont Eschertzhuber. 

Prominente Unterstützung

Für die Tiroler Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele ist Euregio-Transplant-Tour das schönste Symbol für den Erfolg der Tiroler Medizin: „Diese Sportler:innen zeigen uns, dass eine Transplantation der Startschuss in ein neues, aktives Leben ist.“

Der Startschuss erfolgte heute morgen unter Beisein von prominenter Unterstützung: Landtagsvizepräsident Dominik Mainusch (Landtagsvizepräsident), Thomas Klestil (Medizinischer Geschäftsführer der tirol kliniken) , Gert Mayer (Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck) und Stefan Schneeberger (Direktor Universitätsklinik für Visceral-, Transplantations- und Thoraxchirurgie) feuerten die Teilnehmer:innen beim Start an.