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Gemeinsame Medieninformation fh gesundheit & Medizinische Universität Innsbruck 

Interprofessionelles Training fördert Zusammenarbeit von Pflege- und Medizin-Studierenden

Im Rahmen des gemeinsamen Projekts „Interprofessionelles pädiatrisches Training“ der  fh gesundheit und der Medizinischen Universität Innsbruck übten Studierende der Gesundheits- und Krankenpflege gemeinsam mit  Medizin-Studierenden im Skills Lab die interprofessionelle Zusammenarbeit und Kommunikation anhand von Skills und simulierten Szenarien im Bereich der Kinder- und Jugendmedizin. Nach einem erfolgreichen ersten Durchgang im Vorjahr wurde das Projekt nun Anfang März zum zweiten Mal durchgeführt.

Pressebilder zum Herunterladen (Fotos: fh gesundheit):

Damit die (kleinen) Patient:innen bestmöglich versorgt werden, braucht es ein eingespieltes Team von Ärzt:innen und Pflegepersonen.

Damit die (kleinen) Patient:innen bestmöglich versorgt werden, braucht es ein eingespieltes Team von Gesundheitsberufen, insbesondere natürlich von Ärzt:innen und Pflegepersonen. Genau hier setzt das gemeinsame Projekt der fh gesundheit und der Medizinischen Universität Innsbruck an. Eine Woche lang arbeiteten die angehenden Ärzt:innen und Pflegepersonen in gemischten Kleingruppen und durchliefen zahlreiche Stationen in den hoch-technischen Simulationszentren beider Hochschulen.

Skilltrainings zu einzelnen Grundfertigkeiten, wie zum Beispiel atemerleichternde Positionierungen, sonografiegestützte Katheteranlagen, Monitoring von Kleinkindern bis hin zu Jugendlichen sowie die strukturierte Übergabe bereiteten die Studierenden auf den Ernstfall vor. An jeder Station erhielten die Teilnehmer:innen Instruktionen von einem Team aus jeweils einem bzw. einer diplomierten Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpfleger:in sowie einer Fachärztin oder einem Facharzt des pädiatrischen oder neonatologischen Fachgebietes. Die erlernten und vertieften Grundfertigkeiten konnten dann im Rahmen von simulationsgestützten Übungsszenarien von den Studierenden übertragen und angewendet werden. Was ist zum Beispiel zu tun, wenn ein Kind mit Asthmaanfall oder einer allergischen Reaktion keine Luft bekommt? Wie erfolgt die Erstversorgung von Neugeborenen? Diese und andere Situationen trainierten die Studierenden gemeinsam an realitätsnahen Simulationspuppen, um den Ablauf im echten Klinikbetrieb zu simulieren und die Zusammenarbeit in kritischen Situationen zu fördern.  

Am Ende der Woche zeigte sich deutlich, dass durch das Projekt mehr Verständnis für die Kompetenzbereiche der jeweils anderen Berufsgruppe erreicht werden konnte und die kommunikativen Fähigkeiten zunahmen.

„Die interprofessionelle Zusammenarbeit im Studium zwischen Pflegestudierenden und Medizinstudierenden fördert frühzeitig gegenseitiges Verständnis, effektive Kommunikation und eine patientenzentrierte Versorgung“, so Prof.in (FH) Dr.in Waltraud Buchberger, MSc, Studiengangsleitung der Gesundheits- und Krankenpflege der fh gesundheit.

Auch Ass. Prof. Dr. Benjamin Hetzer, PhD, fachlicher Leiter des Skills Lab an der Medizinischen Universität Innsbruck, betont die positiven Auswirkungen einer frühen Zusammenarbeit: “Bereits beim Pilotprojekt im vergangenen Jahr konnten durch eine Begleitstudie signifikante Effekte mit deutlichem Anstieg des Kooperationsvertrauens zwischen den Berufsgruppen gezeigt werden. Zudem wurden professionsbezogene Barrieren abgebaut. Dies hat uns gezeigt, dass die Fortführung bzw. Intensivierung der interprofessionellen Ausbildung bereits im Studium für die Verbesserung der Patient:innenversorgung und -sicherheit unabdingbar ist.“

Einblicke in das Interprofessionelle pädiatrische Training:

www.fhg-tirol.ac.at

www.i-med.ac.at

PR & Medien

Medizinische Universität Innsbruck
Public Relations und Medien
Patrizia Volgger
Innrain 52, 6020 Innsbruck, Austria

Telefon: +43 512 9003 71835
public-relations@i-med.ac.at, www.i-med.ac.at

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