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Positive Entwicklung & gesteigerte Sichtbarkeit: Rektoratsteam setzt Erfolgskurs fort

Am 1. Oktober 2021 begann für Rektor Wolfgang Fleischhacker und die VizerektorInnen an der Medizin Uni Innsbruck die zweite Amtszeit. Neu im Team ist der Vizerektor für Lehre und Studienangelegenheiten, Wolfgang Prodinger. Die universitäre Medizin soll in den nächsten vier Jahren in Innsbruck weiter ausgebaut werden. Unter anderem werden Forschungsfelder gestärkt und als weitere Neuerung für die Allgemeinmedizin ein Erweiterungsstudium etabliert.

Der von Rektor Wolfgang Fleischhacker und seinem Team eingeschlagene zukunftsorientierte Weg geht in die Verlängerung: Anfang März 2020 hatte der Universitätsrat der Medizinischen Universität Innsbruck nach positivem Votum des Senats für eine weitere Amtszeit von Fleischhacker einstimmig gestimmt. Erstmals tritt damit ein Rektor an der Medizinischen Universität Innsbruck eine zweite Amtszeit an. „Wir betreten aber kein Neuland, denn wir als Rektoratsteam erhalten damit den Auftrag und die Möglichkeit, unseren bisher bewährten Weg fortzusetzen,“ betont Fleischhacker. Im Team gibt es dementsprechend auch nur eine personelle Veränderung: Peter Loidl hat nach acht Jahren im Amt des Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten den geplanten Ruhestand angetreten. Ihm folgt der Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie, Wolfgang Prodinger, nach. Vizerektorin Christine Bandtlow (Forschung und Internationales) und Manuela Groß (Finanzen und IT) setzen ihre Arbeit in ihren bisherigen Ressorts fort.

Verbesserte Zusammenarbeit: Universitäre Medizin & Forschung sichtbarer geworden

Gerade die letzten eineinhalb Jahre, gezeichnet durch die COVID-19-Pandemie, haben die Bedeutung universitärer Medizin und Forschung für die gesamte Bevölkerung deutlich sichtbarer gemacht. „Internationale wissenschaftliche Bemühungen haben uns mit der Impfung das Werkzeug in die Hand gegeben, die Pandemie zu beenden“, sagt Fleischhacker. Auch an der Medizinischen Universität Innsbruck wird in zahlreichen Forschungsprojekten zum Verständnis von SARS-CoV-2 und seinen vielfältigen dramatischen Folgen beigetragen.* Zudem hat sich die Verbesserung der Kommunikationsprozesse und der Abläufe im klinischen Bereich in den vergangenen vier Jahren mit den tirol kliniken in der Pandemie bewährt. „Expertinnen und Experten der Medizin Uni Innsbruck waren zum Teil federführend in allen Krisenstäben der tirol kliniken, des Landeskrankenhauses Innsbruck und des Landes Tirol vertreten“, erklärt Fleischhacker. Auch die entsprechenden Stäbe im Bundeskanzleramt und im Bundesministerium für Gesundheit wurden aus den Reihen der Medizin Uni Innsbruck gestärkt. *Übersicht: https://www.i-med.ac.at/forschung/forschung-zu-covid-19.html

Aktive Personalpolitik und Stärkung der Pathologie

Für Forschung, Lehre und Ausbildung sowie PatientInnenversorgung auf höchsten Niveau ist entsprechend engagiertes und qualifiziertes Personal Voraussetzung. So hat das Rektoratsteam in der letzten Funktionsperiode eine sehr aktive Personalpolitik betrieben und 33 Professorinnen und Professoren berufen. Darüber hinaus wurden 27 Laufbahnstellen, die insbesondere für die Förderung von qualifiziertem Forschungsnachwuchs wichtig sind, besetzt. „Wir haben damit wichtige Weichenstellungen für die Zukunft vorgenommen“, erklärt Rektor Fleischhacker. Ein weiteres Anliegen bleibt nach wie vor die Stärkung der universitären Pathologie. Die Modernisierung von Infrastruktur und Räumlichkeiten wird in Kürze abgeschlossen sein. „Gemeinsam mit den tirol kliniken und dem Land Tirol arbeiten wir gerade an neuen Rahmenbedingungen für die Zusammenarbeit. Durch die getätigten Investitionen von mehreren Millionen Euro konnten hierfür von universitärer Seite die notwendigen Voraussetzungen geschaffen werden.“

Forschungsoutput weiterhin auf hohem Niveau

In fast allen Universitätsrankings ist die Medizinische Universität Innsbruck in den letzten Jahren vergleichsweise gut vertreten oder aufgestiegen. Besonders erfreulich war das Abschneiden beim Times Higher Education Young University Ranking. Beim Vergleich der in den vergangenen 50 Jahren "gegründeten" Einrichtungen konnte sich die Medizinische Universität Innsbruck mit dem 19. Platz vor den Med Unis Graz und Wien behaupten. „Die Medizin Uni Innsbruck ist wegen ihrer Gesamtleistung, aber natürlich insbesondere der konsistent ansteigenden guten Forschungskennzahlen international deutlich sichtbarer geworden“, resümiert Christine Bandtlow, Vizerektorin für Forschung und Internationales. So weist beispielsweise die aktuelle Wissensbilanz für 2020 auf den hohen Publikationsoutput der vergangenen Jahre eindrücklich hin. „Darüber hinaus werden wir unser Profil durch die Stärkung von Forschungsfeldern, wie ‚Seltenen Krankheiten‘, der Präzisionsmedizin oder im Bereich der Organtransplantationen weiter schärfen. Am Standort gibt es hier bereits starke, interdisziplinär arbeitende Cluster.“ Wichtige Voraussetzung dafür seien die geplanten Investitionen in den Infrastrukturausbau.

COVID-19-Pandemie als „Boost“ für die Digitalisierung der Verwaltung

„Die Finanzierung der Medizinischen Universität Innsbruck steht auf soliden Beinen“, erklärt Manuela Groß, Vizerektorin für Finanzen und IT. „Die Covid-19 Pandemie war und ist eine große Herausforderung für die Universität. Innerhalb kürzester Zeit ist es im letzten Jahr gelungen, Lehre und Administration sowie Prozesse zu digitalisieren und Vorlesungen sowie Besprechungen online anzubieten. „Für die Digitalisierung der Administration war die COVID-19-Pandemie jedenfalls ein ‚Boost‘“, sagt Groß. Zu ihren Agenden zählt auch der Bereich Infrastruktur. Ein großes Zukunftsprojekt in diesem Feld ist das Bauprogramm „Klinik 2035“. Rund 43 Millionen Euro sind im Rahmen dieser Baumaßnahmen von Bund und Land Tirol für patientenorientierte Lehre und Forschung direkt am Klinikareal vorgesehen. „Die Modernisierungen sind wichtig, um unsere Erfolge in Forschung, Lehre und Krankenversorgung weiter ausbauen zu können.“

Kontinuität & Erweiterungsstudium Allgemeinmedizin

Das hohe Niveau von Kennzahlen im Bereich der Lehre zu halten, ist eines der Ziele des neuen Vizerektors für Lehre und Studienangelegenheiten, Wolfgang Prodinger. Der Facharzt für Hygiene und Mikrobiologie ist seit 2001 in verschiedensten, auch leitenden Funktionen, im Bereich der Lehre an der Medizinischen Universität Innsbruck tätig. Prodinger folgt Peter Loidl nach. Auf Grund seiner langjährigen Erfahrung bezeichnet er sich als „Längs- und nicht als Quereinsteiger“. „In Bezug auf die Indikatoren der Studienplatzfinanzierung, dazu zählen beispielsweise die Zahlen prüfungsaktiver Studierender, liegen wir österreichweit an der Spitze“, erklärt Prodinger. So ist die Drop-Out Quote in allen Studienrichtungen an der Medizinischen Universität Innsbruck deutlich unter fünf Prozent und der Anteil der prüfungsaktiven Studierenden liegt bei rund 90 Prozent. Ein Bereich, den der neue Vizerektor besonders stärken will, ist der Bereich der Lehre in der Allgemeinmedizin: Im Oktober 2022 beginnt ein Erweiterungsstudium für Allgemeinmedizin. Studierende der Humanmedizin können sich dann schon während ihres Studiums mit den Inhalten dieses Faches ausführlicher auseinandersetzen.

(05.10.2021, red: BHof, Bild (c)MUI/Bullock)

Weitere Informationen und Lebensläufe: https://www.i-med.ac.at/universitaet/rektorat.html.de

 

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