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Das Teddybärkrankenhaus ist eröffnet

Das Teddybärkrankenhaus Innsbruck öffnet auch 2026 wieder seine Türen für kleine Besucher:innen aus ganz Tirol. Jahr für Jahr verwandelt sich das Kinder-Herz-Zentrum der Klinik Innsbruck in ein buntes Mini-Krankenhaus, in dem Kinder ihre kranken oder verletzten Kuscheltiere untersuchen, behandeln und versorgen lassen können.

Ziel des Projekts ist es, Kindern auf spielerische und kindgerechte Weise die Angst vor Arztbesuchen, Untersuchungen und dem Krankenhaus zu nehmen. Im Mittelpunkt stehen dabei Kinder im Alter von etwa drei bis sechs Jahren, die als „Teddy-Eltern“ ihre Plüschtiere durch verschiedene Stationen begleiten. Von der Aufnahme über die Untersuchung bis hin zu weiteren Behandlungsbereichen erhalten sie einen altersgerechten Einblick in medizinische Abläufe, ohne selbst Patient:innen zu sein. Auch ältere Kinder sind herzlich willkommen.

Besonders erfreulich ist, dass das Teddybärkrankenhaus Innsbruck heuer um eine neue HNO-Station erweitert wird. Damit erhalten die Kinder noch umfassendere Einblicke in verschiedene medizinische Fachbereiche. Außerdem ist die Ergotherapie in diesem Jahr wieder Teil des Projekts und ergänzt das Angebot um einen weiteren wichtigen Bereich der Gesundheitsversorgung.

Eine organisatorische Neuerung gibt es 2026 auch für Familien: Erstmals ist für Familienbesuche eine Anmeldung erforderlich. Dadurch sollen die Abläufe vor Ort noch besser koordiniert, Wartezeiten reduziert und ein möglichst angenehmer Besuch für alle kleinen und großen Gäste ermöglicht werden.

Die diesjährigen Anmeldezahlen zeigen erneut das große Interesse an der Initiative: Mehr als 2.100 Kinder aus Kindergärten in ganz Tirol sind angemeldet, insgesamt werden rund 3000 kleine Patient:innen erwartet. Auch das ehrenamtliche Engagement der Studierenden ist weiter gewachsen: Heuer wird das Projekt von rund 300 Studierenden unterstützt.

Organisiert wird das Projekt vom Teddybärkrankenhaus Innsbruck, einem ehrenamtlichen, studentischen Verein. Begleitet werden die Kinder von sogenannten „Teddy-Docs“ aus Medizin, Zahnmedizin, Pflege und Ergotherapie.

(19.05.2026, Text: Teddybärkrankenhaus Innsbruck, Bilder: MUI/T. Mair)