Universitätsrat

Mitglieder des Universitätsrats
für die Funktionsperiode vom 01.03.2013 bis 28.02.2018

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em. Univ.-Prof. Dr. Dr. h.c. Reinhard PUTZ (Vorsitzender)

Prof. Dr. Reinhard Putz wurde 1942 in Innsbruck/Österreich geboren. Nach dem Studium der Medizin, nach Promotion und Habilitation an der Universität Innsbruck wurde er 1982  Lehrstuhlinhaber für Anatomie an der Universität Freiburg. 1989 folgte Prof. Putz einem Ruf an die LMU München. Seine umfangreiche wissenschaftliche Tätigkeit, die nicht zuletzt durch zahlreiche nationale und internationale Ehrungen und Preise dokumentiert wird, konzentriert sich auf „Funktionelle Anatomie und Biomechanik des Skelettsystems“. Darüber hinaus ist er als Herausgeber und Autor zahlreicher Lehrbücher, wie etwa des SOBOTTA-Atlas für Anatomie international bekannt.    
An der LMU München hat sich Prof. Putz insbesondere für das München-Harvard-Programm der Medizinischen Fakultät engagiert. Aus diesem erfolgreichen Programm zur fallbasierten praxisnahen Medizinerausbildung hat sich die neue Studienordnung „Medizinisches Curriculum München (MeCuM-LMU)" entwickelt. Auch war er maßgeblich an der Etablierung des nationalen Masterstudienganges „Master of Medical Education“ beteiligt. Für sein besonderes Engagement für die Lehre wurde er 2006 mit dem Ars legendi-Preis für exzellente Hochschullehre ausgezeichnet, den der Stifterverband für die deutsche Wissenschaft gemeinsam mit der Hochschulrektorenkonferenz verleiht.
Professor Putz war von 2003 bis 2010 Vizepräsident für Internationales der LMU und wirkte in vielen außeruniversitären Organisationen mit. Er ist seit 1999 Mitglied der Deutschen Nationalen Akademie der Wissenschaften LEOPOLDINA.
2009 wurde Prof. Putz in den Universitätsrat der Medizinischen Universität Innsbruck und am 20.03.2013 zu dessen Vorsitzenden gewählt.

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o. Univ.-Prof. DDr. DDr. h.c. Johannes Michael RAINER  (stellvertretender Vorsitzender)

Johannes Michael Rainer wurde am 30. April 1956 in Graz geboren und verbrachte die gesamte Kindheit und Jugend in Rom, wo er nach 13 Jahren die Deutsche Schule mit dem Abitur abschloss. Er studierte Rechtswissenschaften, klassische Philologie, romanische Philologie, Geschichtswissenschaften und Archäologie an den Universitäten in Innsbruck, Graz und Rom (La Sapienza), wurde 1980 in Innsbruck zum Dr. iur., 1982 in Graz zum Dr. phil. und 1985 in Rom zum Dr. iur. promoviert. 1981 bis 1983 besuchte er ein Postgraduiertenstudium an der Università La Sapienza in Rom, das er summa cum laude abschloss. 1981 – 1983 war er Stipendiat der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Rom. Nach einer Assistentenzeit in Graz wurde er eben dort 1987 habilitiert. Es folgten Lehrstuhlvertretungen in Trieste, München und Salzburg. 1994 wurde er an die LMU München als ordentlicher Universitätsprofessor für Bürgerliches Recht und Römisches Recht berufen, 1996 als ordentlicher Professor für modernes Privatrecht und Römisches Recht an die Universität Salzburg, zahlreiche Gastprofessuren, unter anderem in Puerto Rico, Palma de Mallorca, New Orleans, Catania, Bologna, Clermont-Ferrand, Trento und Roma Tre und Nancy. Intensive Lehrtätigkeit im Rahmen des Erasmus-Programmes und Begründung eines juristischen Erasmus-Netzwerkes von inzwischen 50 Partnern. 2000 Begründung der Salzburger Summer School, „Europäisches Privatrecht“, der er bis heute vorsteht. Herausgeber der Salzburger Studien zum Europäischen Privatrecht (bislang 33 Bände). 2003 Berufung an die Università Roma Tre auf einen Lehrstuhl für Rechtsvergleichung wegen „chiara fama“. 2002 – 2012 war er Mitglied des österreichischen Akkreditierungsrates, von 2003 – 2013 war er Vorsitzender des Universitätsrates der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck. Im Jahre 2007 wurde er mit dem Ehrendoktorat der Université d’Auvergne (Clermont-Ferrand) ausgezeichnet, im Jahre 2010 mit dem Ehrendoktorat der Universität Örebro in Schweden. 2012 Jean Monnet Professor für Europäisches Privatrecht "Ad personam".

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Dr.in Danielle ENGELBERG-SPERA

Geboren 1957 in Wien, Studium der Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien, Promotion zum Dr. phil. 1983. Dissertationsthema: „Agitation und Propaganda der österreichischen Sozialdemokratie am Beispiel der Wahlen zur konstituierenden Nationalversammlung 1919 und der Wahlen von 1920 bis 1930“.
Von 1978 bis 2010 als Journalistin, Reporterin, Moderatorin und Redakteursrätin im ORF tätig, 1987/88 Korrespondentin im ORF-Büro Washington für TV und Hörfunk, stv. Leiterin des ORF-Büros Washington. 1988-2010 Moderation der Zeit im Bild, Auslandsreporterin u.a. im Nahen Osten, Moderation der Sendung Brennpunkt, fallweise Moderation ZIB-2 oder Weltjournal. Von 1999 bis 2010 Fernsehredakteursrätin. Von 1990-2002 Lektorin am Institut für Publizistik der Universität Wien. Seit 2010 Direktorin des Jüdischen Museums Wien. Seit 2010 im künstlerisch-wissenschaftlichen Beirat von ORF III tätig und Vertreterin des ORF im Beirat von Arte (Arte GEIE). Seit 2013 Präsidentin von ICOM-Österreich, 1991 und 2007 Romy-Preisträgerin, Autorin zahlreicher Bücher und Beiträge zu zeitgenössischer Kunst, zu jüdischen Themen und bei der Zeitschrift NU.

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Mag.a Johanna ETTL

Geboren 1948 in Innsbruck, Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Studienrichtung Volkswirtschaft an der Universität Innsbruck 1966 -1972;
Assistentin am Institut für Finanzwissenschaft der Universität Innsbruck, Lehraufträge: Mikroökonomie und Makroökonomie für Juristen; anschließend Mitarbeiterin der AK-Tirol; 1976 Übersiedlung nach Wien, Mitarbeiterin im Staatsschuldensekretariat der Postsparkasse; Verfassung des Staatsschuldenberichts 1975; anschließend Direktionsassistentin in der Creditanstalt-Bankverein, Zentrale Wien, zuständig unter anderem für Industriebeteiligungen der CA.
1983 – 2010: Mitarbeiterin der Arbeiterkammer Wien bzw der Bundesarbeitskammer; ab 1990 Leiterin der Abteilung Außenhandels- und Integrationspolitik, ab 1995 Leiterin der Abteilung Wirtschaftspolitik, ab 2001 Bereichsleiterin des Bereichs Bildungspolitik; 2003 bis 2010 stellvertretende Direktorin der AK Wien.
Mitglied des Beirats für Wirtschafts- und Sozialfragen; Mitglied des Aufsichtsrats der FinanzierungsgarantiegesellschaftmbH; Mitglied des Kuratoriums des Wiener Wissenschafts- und Technologiefonds; Laienrichterin im Kartellobergericht seit 1996; Stellvertreterin des BAK-Präsidenten im Österreich-Konvent; Vorsitzende des Aufsichtsrates des bfi-Österreich; Stv. Vorsitzende des Aufsichtsrates der Fachhochschule des bfi Wien; Mitglied des Aufsichtsrates des bifie (Bundesinstitut für Bildungsforschung).

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em. o. Univ.-Prof.in Dr.in Christa FONATSCH

Geboren 1943 in Graz, 1961-1968 Studium der Biologie und Philosophie an den Universitäten in Graz und Würzburg, 1973-1983 Medizinische Hochschule Hannover (MHH), 1979 Habilitation im Fach Humangenetik an der MHH. 1983 Berufung als C 3-Professorin an das Institut für Humangenetik der Medizinischen Universität zu Lübeck. Aufbau und Leitung einer für bundesweite Leukämiestudien zuständigen Arbeitsgruppe "Tumorcytogenetik". 1995 Berufung als ordentliche Universitätsprofessorin und Direktorin des Institutes für Medizinische Biologie an der Universität Wien. Leitung des in Institut für Humangenetik umbenannten Institutes bis Ende September 2010.
Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Humangenetik (GfH), 1985-2004; Mitglied der Kommission für Grundpositionen und ethische Fragen der GfH, 2004-2010; Vizepräsidentin, danach Beisitzerin der Österreichischen Gesellschaft für Humangenetik, 1996-2009; Mitglied des Beirates der Österreichischen Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie, seit 1996; Mitglied des wissenschaftlichen Beirates der Europäischen Akademie zur Erforschung von Folgen wissenschaftlich-technischer Entwicklungen, Bad Neuenahr-Ahrweiler GmbH, seit 1998; Wissenschaftliche Leitung als „lead participant“ des workpackage Cytogenetics im "European Leukemia Network of Excellence (ELN)", seit 2004. Mitglied verschiedener Kommissionen der Deutschen Bundesärztekammer zur Abfassung von Richtlinien (Reproduktionsmedizin, Embryonenforschung, Gentherapie, prädiktive Krebsdiagnostik), 1981-1997; Vorstandsmitglied des Deutschen Berufsverbandes "Medizinische Genetik", 1983-1991. Gutachtertätigkeit für die Deutsche Forschungsgemeinschaft, die Deutsche Krebshilfe, die Sander-Stiftung Deutschland, den Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, das Seventh Framework Programme EU, das Interdisziplinäre Forschungsprogramm des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT), Heidelberg, sowie für wissenschaftliche Zeitschriften. „Charlotte Friend Memorial Lecture" award, 2007;310 wissenschaftliche Publikationen. Universitätsrätin seit 2012.

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em. Univ.-Prof. Dr. Bernd-Christian FUNK

Geboren 1943. Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Promotion 1968. Studium Wirtschaftspädagogik an der Wirtschaftsuniversität Wien.  Habilitation 1974 aus Österreichischem Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der Universität Wien. 1974 - 1978 Wissenschaftlicher Referent in der Wirtschaftskammer Österreich. 1978 Berufung an die Karl-Franzens-Universität Graz, Institut für Öffentliches Recht, Politikwissenschaft und Verwaltungslehre. 1987 – 1991 Dekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät. 1999 Berufung an die Universität Wien, Institut für Staats- und Verwaltungsrecht. 2003 Mitglied der Wissenschaftskommission beim Bundesministerium für Landesverteidigung; 2003 Lehrbeauftragter an der Theresianischen Militärakademie; 2003 Mitglied des Österreich-Konvents. Vorsitzender des Ausschusses 4 - Grundrechtskatalog.
Emeritiert seit 2011. Vorstand des Instituts für Universitätsrecht an der Johannes-Kepler-Universität Linz. Seit 2003 Lehrveranstaltungen an der Jagiellonen Universität Krakau. Vorsitzender der Ethikkommission der Donau-Universität Krems.
Wissenschaftliche Publikationen aus zahlreichen Gebieten des Staats- und Verwaltungsrechts, Monographien, Aufsätze und Lehrbücher.

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Arch.in DI.in Vera PURTSCHER

wurde 1961 in Thüringen, Vorarlberg, geboren. Nach dem  Architektur- Studium an der TU Wien (zwischenzeitlich Geburt Sohn Johannes 1983). 1997-1999 wissenschaftliche Assistenz in der Meisterklasse Professor Holzbauer, Hochschule für Angewandte Kunst, Wien. 1997 Ziviltechnikerprüfung in Wien. 1997 – 1999 Initiative und Koordination des Projektes „Traumstadt Wien“. Von 1989 bis 2000 periodische publizistische Tätigkeit für Fachmagazine und  Katalogbeiträge zu Architektur und Design, sowie regelmäßig in der `Presse`. 1997    Kritikerpreis des Verbands der Kulturvermittler/ innen im Museums- und Ausstellungswesen.
1993, Verlag Gert Hatje, „Walter Pichler“ Halle in Syros, herausgegeben vom Kunsthaus Bregenz in der Reihe „archiv kunst architektur“.
1993 Ausstellungsgestaltung in der Ulysses Gallery, New York. 1993 Graham Foundation in Chicago. 1995 Historisches Museum der Stadt Wien. 1997 – 1998 Ausstellungsgestaltungen in Zagreb und Liberece.
1997 Eröffnung eigenes Architektur - Atelier in Wien.
2001 Gründung eigenes Design Unternehmen VPUR in Vorarlberg. Design – Realisierungen für Fa. Alessi, Fa. Hutschenreuther Hotel, Fa. Berndorf und eigene.
Seit 2004 Gründungs- Mitglied von vmax, think tank zur Zukunft Vorarlbergs, seit 2007 Mitglied im think tank „Energiezukunft Vorarlberg“, initiiert vom Land Vorarlberg, seit 2010 Gründungs- Mitglied beim „Archiv für Baukunst“ in Innsbruck.
2011- 2012 Mitglied im Programmbeirat des Landes Vorarlberg zur Energiezukunft
2003- 2013 Mitglied im Universitätsrat, Leopold Franzens Universität Innsbruck, davon 5 Jahre stellvertretende Vorsitzende.
Seit 2013 Mitglied des Universitätsrates der Medizinischen Universität Innsbruck.
Lebt und arbeitet seit 2001 in Vorarlberg als Architektin und Produktgestalterin.

Büro des Unirats

Karin Werth  
Tel.: +43 (0)512/9003-70031

E-Mail:
buero.universitaetsrat@i-med.ac.at  

Christoph-Probst-Platz 1 Innrain 52
A-6020 Innsbruck

E-Mail: universitaetsrat@i-med.ac.at 

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