Girls' Day: Mädchen und Medizin

Dr. Anita Brandstätter von der Sektion für Genetische Epidemiologie zeigt den jungen Gästen, wie DNA mittels Gelelektrophorese sichtbar gemacht werden kann.

28.4.2008

Vergangene Woche standen an der Medizinischen Universität Innsbruck beim zweiten Girls' Day die Mädchen im Mittelpunkt. Initiiert durch die Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung, Prof.in Margarethe Hochleitner, erhielten 130 Mädchen im Alter von 10 bis 15 Jahren einen Einblick in unterschiedliche medizinische und naturwissenschaftliche Arbeitsfelder.

Foto: Dr. Anita Brandstätter von der Sektion für Genetische Epidemiologie zeigt den jungen Gästen, wie DNA mittels Gelelektrophorese sichtbar gemacht werden kann.

Unter dem diesjährigen Motto „Forschen und Erfahren“ hatte jedes Mädchen am vergangenen Donnerstagnachmittag an der Medizinischen Universität Innsbruck die Gelegenheit in einer Kleingruppe an drei von insgesamt 30 unterschiedlichen Aktionsschwerpunkten der Universitätskliniken und Klinischen Abteilungen, der Departments, Sektionen und Institute teilzunehmen. Dabei wurden DNA isoliert, PCR erkennbar gemacht und verschiedenste Zellen mikroskopiert. Ein Schwerpunkt befasste sich mit der Zellatmung, anderswo wurde eine Operation am Gehirn simuliert, und an der Zahnklinik konnten Mädchen in die Rolle einer Zahnmedizinerin schlüpfen und sich im Eingipsen, Bohren und Schleifen üben. Die Mädchen erhielten einen umfassenden Einblick in das menschliche Gefäßsystem und in sämtliche radiodiagnostischen Bereiche von der Mikroinvasiven Therapie bis zum Ultraschall am werdenden Leben. Vorbereitungen für eine Operation von der OP-Kleidung bis zum chirurgischen Händewaschen standen genauso auf dem Programm, wie Lungenfunktionsmessungen und Minigipskurse. Die schon etwas älteren Teilnehmerinnen erhielten eine Führung im Anatomischen Museum. Nach so viel „Forschen und Erfahren“ konnten sich die jungen Teilnehmerinnen und alle Mitwirkenden dann gemeinsam an einem Buffet stärken. Organisierte wurde der zweite Girls' Day von der Koordinationsstelle für Gleichstellung, Frauenförderung und Geschlechterforschung unter der Federführung von Beate Hell vom Referat für Kinderbetreuung.

Kinderbetreuung während der EURO 2008

Die nächsten Veranstaltungen für Kinder im Alter zwischen drei und zwölf Jahren stehen im Juni mit einer EM-Kinderbetreuung unter dem Motto „Spiel & Spaߓ an den Spieltagen der EURO 2008 auf dem Programm, weiters startet ab Herbst die Kinder- und Jugendwissensakademie. Detailinformationen dazu folgen in Kürze.

(cf)

Links:

© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Publiziert am: 28.4.2008, 00:00:00+01:00ximsTwitter LogoFacebook LogoInstagram LogoYoutube Logo