Hygiene und Medizinische Mikrobiologie

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11. Aus- und Fortbildungskurs für Ärztinnen und Ärzte in Krankenhaushygiene
Kursteil 3, 26.02. - 27.02.2015 in Innsbruck

 

Der 11. Aus- und Fortbildungskurs für Ärztinnen und Ärzte in Krankenhaushygiene, Teil 3 vom 26.02. - 27.02.2015 an der Medizinischen Universität Innsbruck stieß auf großes Interesse. Im Fokus der von der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP) angebotenen Veranstaltung stand die Prävention nosokomialer Infektionen. Die Verantwortlichen des Bereiches Krankenhaushygiene, Technische- und Umwelthygiene an der Sektion für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie durften im Hörsaal der Frauen- und Kopfklinik des Landeskrankenhauses Innsbruck 106 Ärztinnen und Ärzte aus Österreich begrüßen.

 

Basierend auf dem Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz sind die Krankenanstalten verpflichtet, eine fachlich geeignete Person als KrankenhaushygienikerIn oder Hygienebeautragte zur Wahrung der Belange der Hygiene zu bestellen. Im Rahmen der in fünf Teilen zu je zwei Tagen laufenden Ausbildung wird neben der Vermittlung von Basiswissen auch zu aktuellen Fragestellungen und Problemen Stellung genommen.

 

Krankenhaushygiene: Grundlage für Qualität der Patientenversorgung

Nosokomiale Infektionen (im Krankenhaus erworbene Infektionen) gehören zu den häufigsten Komplikationen bei medizinischen Behandlungen bzw. Eingriffen. Nach Schätzung des European Center for Disease Control (ECDC) erkranken jedes Jahr in Europa ca. 4 Millionen Menschen bzw. sterben rund 37.000 Menschen pro Jahr an im Krankenhaus erworbenen Infektionen. In Risikobereichen wie z.B. Intensivstationen akquirieren 15 bis 20 % der Patienten nosokomiale Infektionen.

Für die Prävention von nosokomialen Infektionen sind vor allem Hygienemaßnahmen, vernünftiger Antibiotikaeinsatz und Infektionsüberwachung zu nennen. Das Ziel der Präventionsmaßnahmen wie Händehygiene, Desinfektion der Patientenumgebung bzw. von Medizinprodukten, Sterilisation invasiver Instrumente bzw. Materialien, aseptisches Arbeiten bzw. antiseptische Maßnahmen etc. ist es, die Wahscheinlichkeit einer Erregerübertragung zu reduzieren.

Die Fortbildung von Ärztinnen und Ärzten zum Thema Hygiene stellt eine wesentliche Ebene zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen dar.


© Medizinische Universität Innsbruck - Alle Rechte vorbehaltenMail an i-master - Letzte Änderung: 22.5.2015, 07:57:28ximsTwitter LogoFacebook LogoInstagram LogoYoutube Logo