search_icon 

close_icon

search_icon  

search_icon  

Mentoring-Programme
Instrument Mentoring

Bildnachweis: llustration von Pablo E. Fabisch zu Homers Odyssee: Telemachus und Mentor. Quelle: Public DomainMentoring ist eine seit langem bewährte (Wissensmanagement-) Methode, Erfahrungen und (implizites) Wissen im Rahmen einer persönlichen Beziehung weiter zu geben. Es ist immer ein individueller (Entwicklungs-) Prozess, der durch Mentee und Mentorin gemeinsam gestaltet wird und ganz maßgeblich auf gegenseitigem Vertrauen basiert. Als Methode zur gezielten Nachwuchsförderung und Weiterbildung aber auch zur Verbesserung der Chancengleichheit von Frauen und Männern wird das Instrument Mentoring bereits seit den 70er Jahren verstärkt eingesetzt. Ausgehend von den USA und Europa haben sich Mentoring-Programme seit den späten 80er Jahren auch im deutschsprachigen Raum und seit den 90er Jahren an Universitäten erfolgreich etabliert.

Der Begriff des Mentors stammt aus der griechischen Mythologie. Weisheit, Erfahrung und die Bereitschaft, Wissen weiter zu geben, sind damals wie heute wesentliche Elemente des Mentoring.

An der Medizinischen Universität Innsbruck ist Mentoring organisatorisch-rechtlich sowohl im Entwicklungsplan und Frauenförderungsplan als auch seit Jänner 2010 in den Leistungsvereinbarungen 2010-2012 und in laufend erweiterter Form in der jeweils aktuellen Leistungsperiode fix verankert.

Ziele und Nutzen

Vorrangiges Ziel ist es den Frauenanteil in Führungspositionen und damit die Karrierechancen von Frauen an der Medizinischen Universität Innsbruck zu verbessern und die akademische Laufbahn ambitionierter Ärztinnen und Nachwuchswissenschafterinnen zu fördern. Darüber hinaus sollen strukturelle Bedingungen geschaffen werden, die Frauen darin bestärken, ihr Wissen, ihre Potenziale und Fähigkeiten vermehrt sicht- und nutzbar zu machen, damit in Zukunft (noch) mehr Frauen ihre Kompetenz und Kreativität erfolgreich in der Scientific Community einbringen können.

Da neben Ausbildung und (Fach-) Kompetenz vor allem auch Kontakte, positive Leitbilder und direkte Förderung durch Führungspersönlichkeiten effiziente Möglichkeiten sind, das eigene berufliche Vorankommen bereits frühzeitig vorzubereiten, setzt das bewährte Frauen-Empowerment seit 2005 genau hier an und bietet für alle Beteiligten eine win-win-Situation – für Mentees, Mentorinnen und die Medizinische Universität Innsbruck.

Wir sind Mitglied im Forum Mentoring e.V. und der "Internationalen Konferenz Mentoring in der Medizin", einem fachspezifischen Kompetenz-Netzwerk von Mentoring-Koordinator*innen in der Hochschulmedizin, das Medizin-Mentoring-Programme im deutschsprachigen Raum vernetzt und sich an den Qualitätsstandards des Forums orientiert.

Helene Wastl Medizin Mentoring-Programm
Zielgruppe: Ärztinnen in Facharzt-Ausbildung, Postdoktorandinnen, Teilnehmerinnen postgradualer Programme (PhD’s) und Habilitandinnen aus Medizin und Naturwissenschaften
Format & Dauer: One-to-One Mentoring, Same-Gender-Mentoring über 1 Jahr

Clinical PhD-Mentoring
Zielgruppe: Ärzt*innen und Nachwuchswissenschafter*innen im Rahmen des Clinical PhD-Studiums (berufsbegleitender Doktorats-Studiengang der klinisch-medizinischen Wissenschaften für Absolvent*innen des Diplomstudiengangs Humanmedizin und Zahnmedizin)
Format & Dauer: Kleingruppen-Mentoring, Cross-Gender-Mentoring über 2 Semester; Lehrveranstaltung im Doktoratsstudium der klinisch-medizinischen Wissenschaft im Rahmen der Angebote aus ITT – Interdisciplinary Training and Transferable Skills

Bildnachweis: llustration von Pablo E. Fabisch zu Homers Odyssee: Telemachus und Mentor. Quelle: Public Domain