Leitung: Ao Univ.-Prof. Dr. A. Hausmann
Mitarbeiter: Univ-Ass. Dr. Michaela Walpoth
Dr. Christine Hörtnagl
Was heißt rTMS:
rTMS ist die Abkürzung für repetitive Transcranielle Magnetstimulation. Es handelt sich um eine neue nicht invasive Methode, bei der schmerzfrei von aussen Hirnfunktionen wie Motorik, Gedächtnis und Stimmung und sonstige höhere kognitive Fähigkeiten beeinflusst werden können.
Wie funktioniert die rTMS:
Die rTMS beruht auf dem Prinzip der elektromagnetischen Induktion. Eine von Strom durchflossene Spule wird an die zu stimulierenden Hirnareale gehalten. Diese Spule produziert ein Magnetfeld, welches im Gehirn den Fluß elektrischer Ströme auslöst. Die elektrischen Ströme stellen die eigentliche Wirkgrösse dar.
Wozu dient die rTMS:
Es gibt bislang über 20 verschiedene Studien, die eine signifikante Wirksamkeit der rTMS in der Behandlung von therapieresistenten Depressionen zeigen. Eine Verbesserung wurde ebenfalls in der Behandlung von Zwangserkrankungen berichtet. Auch konnten von dieser Therapie Patienten mit akustischen Halluzinationen profitieren.
Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten:
Prinzipiell handelt es sich bei der rTMS um eine gut verträgliche Methode. Als Nebenwirkung traten bisher nur Spannungskopfschmerzen auf, die durch herkömmliche Schmerzmittel schnell zu beseitigen sind.
Welche Patienten sollen rTMS erhalten:
Es können sowohl ambulante als auch stationäre Patienten, in den Genuss einer rTMS Therapie kommen.
| Patientenanmeldung: | rTMS-Labor: 0512-504-23623 Univ.Ass. Dr. Michaela Walpoth: 0512-504-81303 |
Wo befindet sich das Labor:
Das Labor befindet sich im 1. Untergeschoß des Psychiatrie Hauptgebäudes. Wegweiser sowohl im Foyer des Hauptgebäudes, als auch von der Psychiatrie-Ambulanz machen das Auffinden des Labors einfach.

Behandlung eines Patienten
Information: Ao Univ.-Prof. Dr. A. Hausmann / OA. Dr. S. Mechtcheriakov / Univ.-Ass Dr. Michaela Walpoth
Univ.-Klinik für Psychiatrie
Anichstraße 35
A 6020 Innsbruck / Telefon: 0512-504-23623 / 0512-504-23667