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Herzkreislauferkrankungen stellen weltweit die Todesursache Nr. 1 dar, allein in Österreich beträgt die Mortalitätsrate über 50 Prozent. Obwohl zahlreiche Risikofaktoren bereits beschrieben wurden, bleiben bis zu 25 Prozent aller Herzkreislauferkrankungen durch die bekannten Risikofaktoren ungeklärt. Eine neue, von Innsbrucker und Wiener WissenschafterInnen getragene Forschungsarbeit kann nun das Schwermetall Blei als relevanten Risikofaktor identifizieren.[mehr] |
Erstmals in Österreich hat ein Ärzteteam der Inneren Medizin III sowie der Anästhesie der Medizinischen Universität Innsbruck bei einem 74-jährigen Patienten ein paravalvuläres Herzklappenprothesenleck mittels Katheterintervention erfolgreich verschlossen (Valvula = die Herzklappe, paravalvulär: um die Herzklappe herum daneben). Der Patient verspürte bereits am Tag nach dem Eingriff eine klare Besserung seiner durch das Leck ausgelösten Atemnot und konnte einen weiteren Tag später bereits nach Hause entlassen werden. Heute, drei Monate nach dem Eingriff, berichtet der Patient über eine deutlich gebesserte Alltagsbelastbarkeit.[mehr] |
Der Direktor der Universitätsklinik für Pädiatrie I des Departments für Kinder- und Jugendheilkunde, Univ.-Prof. Dr. Lothar Bernd Zimmerhackl, ist am 27. August 2010 im Alter von 57 Jahren an den Folgen eines schweren Herzinfarktes in Innsbruck verstorben.[mehr] |
Transplantation von komplexen Geweben (z.B Hand-/ Gesichtstransplantation) sind heute eine Alternative, wenn die klassischen rekonstruktiven Therapiemaßnahmen versagen. Jedoch verhindern die starke Abstoßung der Haut und die lebenslange Einnahme von Immunosuppressiva und deren Nebenwirkungen eine breite klinische Anwendung. Genau mit diesem Problem beschäftigt sich Dr.in Dolores Wolfram-Raunicher ihrer Studie und erhielt dafür den Theodor-Körner-Preis 2010.[mehr] |
Wenn jemand an Krebs erkrankt ist, gibt es verschiedene Therapiemöglichkeiten. Einige davon aktivieren den programmierten Zelltod mittels stimulierten, körpereigenen Funktionen. Dabei werden die bösartigen Zellen zerstört. ForscherInnen des Biozentrums an der Medizinischen Universität Innsbruck sind in einer innerhalb des vom Österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) geförderten Sonderforschungsprogramms, "Zellproliferation und Zelltod in Tumoren", durchgeführten Studie auf ein überraschendes Ergebnis gestoßen: Zuviel Schutz kann krank machen![mehr] |
Fette (Lipide) sind für unseren Körper lebenswichtig: Sie liefern uns Energie, bilden die Schutzhülle unserer Zellen und steuern viele lebenswichtige Funktionen. Eine Forschungslücke in diesem komplexen biochemischen Puzzle schließt nun ein Forscherteam vom Biozentrum Innsbruck, Sektion für Biologische Chemie an der Medizinischen Universität Innsbruck: Die WissenschaftlerInnen unter der Leitung von Prof. Dr. Ernst Werner identifizierten die genetische Sequenz eines Schlüssel-Enzyms in der bisher wenig erforschten Fettklasse der "Ether-Lipide".[mehr] |
Im österreichweit einzigen Doktoratskolleg im Bereich der Hirnforschung wird die "Signalverarbeitung in Nervenzellen/Signal Processing in Neurons"(SPIN) erforscht. Kürzlich haben sich die Mitglieder des Wissenschaftskollegs einer strengen, internationalen Zwischenbegutachtung unterzogen. Mit Erfolg: Das Kolleg wurde um drei weitere Jahre verlängert.[mehr] |
Im Mittelpunkt des traditionell erfolgreichen Pneumologie Updates, das Ende Juni bereits zum siebten Mal im Congresspark Igls über die Bühne ging, stand wie gewohnt der Austausch aktueller Forschungserkenntnisse zum Thema Lungenerkrankungen. Der interdisziplinäre und alljährlich als D-A-CH-Veranstaltung (Deutschland, Österreich, Schweiz) organisierte Kongress hat sich als maßgebliche Wissenschaftstagung im deutschsprachigen Raum etabliert.[mehr] |
PatientInnen mit chronischen Erkrankungen wie Infektionen oder bösartigen Tumoren entwickeln oft auch kognitive Störungen oder depressive Verstimmungen. Mit einem interdisziplinären Forschungsansatz gelang es einer Arbeitsgruppe aus der "Sektion für Biologische Chemie" des Innsbrucker Biozentrums nun, die Wechselwirkung zwischen der Verfügbarkeit von Neurotransmittern und der Entstehung von Depressionen zu erhellen.[mehr] |
Im Juni veranstalteten die Neurowissenschaften Innsbruck (SNI) im Kongresscenter Igls den zweiten Neuroscience Day. Die jährlich abgehaltene Tagung dient der Bestandsaufnahme der aktuellen Forschungsaktivitäten der Innsbrucker Neuroscience Community durch Vorträge und Posterpräsentationen sowie der Netzwerkbildung unter den Arbeitsgruppen.[mehr] |