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O. Prof. Dr. Kurt Löwit (emeritiert)
Sexuelle Störungen bedeuten oder bedingen immer Störungen der Beziehung und wirken sich mittelbar oder unmittelbar auf die Partnerschaft und damit auf die Lebensqualität der Partner bzw. des Paares aus. Die Therapie erfolgt nach dem Modell von Masters und Johnson sowie Helen Singer Kaplan, modifiziert durch die bewusste Einbeziehung des kommunikativen Ansatzes als "kommunikationszentrierte Sexualtherapie". Ihr Ziel ist eine Verbesserung der verbalen und vor allem der non-verbalen, körpersprachlichen Kommunikation und ein (oft erstmaliges) bewusstes Erleben von Sexualverhalten als Verkörperung jener Qualitäten, Gefühle und Werte, die in einer (Liebes-)Beziehung gesucht werden. Auf diese Weise kann der häufig anzutreffende Graben zwischen hier "Liebe" und dort "Sex" überbrückt, der oft empfundene Widerspruch gegenstandslos werden, eben die Sexualität in die Beziehung integriert werden.
Die Terminvergabe erfolgt derzeit durch die Allgemeine Ambulanz (504 -26117 ).
Fr. Dipl. Psych. Annemarie Bertl-Schüßler
Fr. Mag. Dr. Maria-Theresa Barbist