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Nach der Gründung der Medizinischen Universität wurde beschlossen, die dazugehörigen Teile des Datennetzes vom ZID der Leopold Franzens Universität zu übernehmen und eigenständig zu verwalten. Aus technischen und organisatorischen Gründen wurde ein neues und zukunftsorientiertes Netzwerkkonzept erstellt. Als Basis dafür dient der Einsatz modernster Firewalltechnologie und die Erneuerung der zentralen Netzwerkkomponenten. Ein weiterer Punkt sind Verbesserungen an der Netzwerkinfrastruktur zur Erhöhung der Netzwerksicherheit und Bandbreite innerhalb des neuen Universitätsnetzes.
Die IKT verwaltet und versorgt nach der vollständigen
Abtrennung ca. 1700 netzwerkfähige Devices (inkl. VOIP Phones)
an insgesamt 16 Standorten. Die meisten Standorte befinden sich
zentral um das Gelände der Universitätsklinik.
Auch die Verbindung ins Internet und zu anderen
Universitäten wurde neu erstellt, die Medizinische Universität
verfügt über einen eigenen Anschluss ins Österreichische
Datennetz für Wissenschaft, Forschung und Lehre (ACOnet).
Die Umstellung erfolgte am 17.03.2006. Als Bandbreite ins
Internet stehen 74MBit, ins ACOnet und GEANT2
(europäisches Wissenschaftsnetz) stehen 1GBit zur Verfügung.
Ebenfalls verbessert wurde die Vernetzung mit der
Universitätsklinik. Die beiden Firewalls der Medizinischen
Universität und der TILAK sind mit einer direkten
Glasfaserstrecke verbunden und können somit mit höherer
Geschwindigkeit und ohne Volumensbeschränkung miteinander
kommuninzieren.