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Der Exchange-2003-Server wurde auf Exchange 2010 aktualisiert. Dieser ist unter exchange2.i-med.ac.at zu erreichen. Das heisst, dass bei der Konfiguration der Mailprogramme statt exchange.i-med.ac.at nun exchange2.i-med.ac.at zu verwenden ist.
Der Web-Zugang von Exchange (OWA) ist nun unter https://exchange2.i-med.ac.at zu finden.
Der Exchange-Dienst der Medizinischen Universität Innsbruck ermöglicht Ihnen, private Kalender anzulegen und diese mit mehreren Benutzern zu teilen. Weiters können mit Exchange öffentliche Ordner angelegt werden, auf deren Inhalte beliebig viele berechtigte Personen zugreifen können. Eine besondere Form eines öffentlichen Ordners stellt ein öffentlicher Kalender dar. Ein solcher kann beispielsweise als Abteilungskalender zur Verfügung gestellt werden.
Der eigentliche E-Mail-Verkehr wird jedoch unverändert über den Hauptmailserver der Med. Universität abgewickelt (mail.i-med.ac.at).
Folgende Betriebssysteme, Anwendungen und Dienste müssen auf Ihrem PC installiert sein:
Weitere Voraussetzungen:
Ihr Exchange-Passwort können Sie auf der Seite https://mail1.i-med.ac.at ändern. Beachten Sie dabei, dass bei einer Änderung auch Ihr Passwort für das I-Med-Mailsystem geändert wird. Nähere Informationen können Sie auch unter http://www.i-med.ac.at/itservices/systeme/passwort.html finden.
Möchten Sie den Exchange-Dienst außerhalb der Med. Universität nutzen, so stehen Ihnen folgende Möglichkeiten zur Verfügun
Sie können Ihre gesamten Outlook-Daten (Termine, Aufgaben, Kontakte) komfortabel über einen Web-Browser abrufen. Geben Sie hierzu in das Adressfeld Ihres Browsers https://exchange2.i-med.ac.at ein. In der Folge sind Ihre Account-Nummer (q-Nummer) sowie das Anfangspasswort laut Ihrer Benutzerbewilligung einzugeben. Wenn Sie Ihr Exchange-Anfangspasswort, wie im Abschnitt Änderung des Exchange-Passwortes beschrieben, bereits geändert haben, verwenden Sie bitte das geänderte Passwort. Bestätigen Sie Ihre Eingaben mit Anmelden. Ein Abrufen Ihrer E-Mails vom Mail-Server der Med. Universität ist mit OWA allerdings nicht möglich. Verwenden Sie hierfür das I-Med Webmail.

Sie können Outlook auch von außerhalb der Med. Universität wie unter Konfiguration von Outlook für Exchange beschrieben konfigurieren. Allerdings ist mit diesen Einstellungen ein VPN-Zugang zum Netzwerk der Med. Universität nötig. Mehr Informationen zu VPN finden sie unter folgendem Link: http://www.i-med.ac.at/itservices/systeme/netzwerk/vpn/
Eine weitere Möglichkeit, die Kommunikation von Outlook und dem Exchange-Server außerhalb des Uni-Netzwerkes zu ermöglichen, ist die Verwendung von RPC over HTTP. Exchange und Outlook kommunizieren standardmäßig über sog. Remote-Procedure-Calls (RPC's). Aus Sicherheitsgründen werden solche Prozedur-Aufrufe allerdings nur innerhalb des Uni-Netzes zugelassen. Es besteht allerdings die Möglichkeit die RPC-Pakete in HTTP-Pakete (Hyper-Text Transfer Protocol) zu kapseln, sodass die Kommunikation über den Standard-Port 80 möglich ist.
Wenn Sie diese Art der Übermittlungsart verwenden wollen, dann sind folgende Einstellungen am Outlook-Client vorzunehmen:
Klicken Sie Start > Einstellungen > Systemsteuerung > Mail > E-Mail-Konten > Vorhandene E-Mail-Konten anzeigen oder beartbeiten. Selektieren Sie bei den E-Mail-Konten Microsoft Exchange Server und klicken Sie anschließend auf Ändern. Im folgenden Fenster ist auf Weitere Einstellungen zu klicken. Es öffnet sich ein neues Fenster, bei dem Sie die Registerkarte Verbindung wählen müssen. Setzen Sie hier einen Haken bei der Option Exchange-Verbindung mit HTTP herstellen und klicken Sie dann auf Exchange-Proxyeinstellungen.

Geben Sie nun als Exchange-Proxyserver exchange2.i-med.ac.at ein. Setzen Sie weiters die beiden Häkchen bei SSL und gegenseitiger Sitzungsauthentifizierung und geben als Hauptname des Proxyservers msstd:exchange2.i-med.ac.at ein. Setzen Sie beide Häkchen bei den Netzwerkverbindungsoptionen und wählen Sie bei den Proxyauthentifizierungsmethoden Standardauthentifizierung aus. Bestätigen Sie alle geöffneten Fenster mit OK. Beim nächsten Start von Outlook wird Ihre Verbindung zum Exchange-Server mittels RPC over HTTP hergestellt.

Wechseln Sie nun zum Reiter Sicherheit und
setzen Sie jeweils den Haken bei
Verschlüsselung und
Benutzeridentifikation. Bei
Netzwerksicherheit bei der Anmeldung wählen
sie
Kerberos-/LAN-Management-Kennwortauthentifizierung
(siehe Screenshot).
Beim nächsten Start von Outlook wird Ihre Verbindung zum
Exchange-Server mittels RPC over HTTP hergestellt.

Die oben beschriebene Konfiguration von Outlook bewirkt unter anderem, dass alle neuen Dateneinträge auf dem Exchange-Server gespeichert werden. Wenn Sie bisher jedoch noch keinen Exchange-Dienst verwendet haben, wurden Ihre Outlook-Daten wie Termine, Kontakte oder Aufgaben in den sog. persönlichen Ordnern abgespeichert. Diese Ordner werden auf dem lokalen Rechner gespeichert, weshalb die Daten auch nur von diesem Rechner abrufbar sind. Sollten diese Daten jedoch auch auf anderen Rechnern bereitstehen, so besteht die Möglichkeit, diese in Ihr neu angelegtes Exchange-Konto zu importieren. Dabei werden die persönlichen Ordner im ersten Schritt exportiert und anschließend ins Exchange-Konto importiert.
Starten Sie Outlook und wählen Sie im Menü Datei > Importieren/Exportieren. Hiermit wird der Import/Export-Assistent gestartet. Wählen Sie nun die Option Exportieren in eine Datei und bestätigen Sie mit Weiter.

Wählen Sie jetzt Persönliche Ordner-Datei (.pst) und bestätigen dies.

Es werden Ihnen jetzt alle Ordner angezeigt, die Sie im Outlook konfiguriert haben. Wählen Sie jetzt Persönliche Ordner und haken Sie Unterordner einbeziehen an. Es ist auch möglich, nur einzelne Unterordner, wie Kontakte oder Kalender zu exportieren. Hierfür müssen die persönlichen Ordner erweitert (indem Sie auf das "+"-Symbol klicken) und der gewünschte Unterordordner selektiert werden. Bestätigen Sie erneut mit Weiter.

Im nächsten Schritt wird Ihnen der Pfad angezeigt, wo Ihre Export-Datei gespeichert wird. Dies kann auch modifziert werden. Lassen Sie die restlichen Optionen unverändert und klicken Sie auf Fertig stellen.

Bevor die die .pst-Datei exportiert wird, stellt Ihnen der Assistent noch die verschiedene Verschlüsselungsoptionen sowie einen Kennwortschutz zur Verfügung. Wenn Sie Ihr Archiv schützen wollen, können Sie hier ein Kennwort angeben. Sie werden beim Import wieder nach diesem gefragt. Bestätigen Sie dieses Fenster mit OK.
Analog zum Datei-Export wird auch zum Import der Import/Export-Assistent verwendet. Starten Sie diesen wieder im Outlook-Client mit Menü Datei > Importieren/Exportieren. Wählen Sie diesmal Importieren aus anderen Programmen oder Dateien und bestätigen dies mit Weiter.

Scrollen Sie im Menü herunter, wählen Sie Persönliche Ordner-Datei (.pst) und bestätigen dies mit Weiter.

Der Assistent fragt Sie nun nach dem Pfad der .pst-Datei. Wenn Sie beim Export den Standardpfad geändert haben, geben Sie hier den Speicherort Ihrer Export-Datei an. Bestätigen Sie wieder mit Weiter.

In diesem Fenster wird Ihnen nun der Inhalt Ihrer .pst-Datei angezeigt. Markieren Sie den Basisordner (Persönliche Ordner), dalls dies nicht schon der Fall ist. Stellen Sie sicher, dass Unterordner einbeziehen gewählt wurde und geben Sie als Zielort des Imports Ihr Exchange-Postfach an (Postfach - Ihr Name). Wenn Sie jetzt Fertig stellen klicken, wird der gesamte Inhalt Ihrer persönlichen Ordner auf Ihr Exchange-Konto übertragen.
