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Speckbacherstraße 31 - 33A - 6020 InnsbruckLageplan (Bei der Klingel der Stabsstelle läuten!!!) |
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Dr. med.univ. Karen Pierer, MHPE
Lehre ohne Leistungsüberprüfung ist der Wunsch einer idealisierten Lernumgebung. In der Realität fordert die Öffentlichkeit, im Fall der Medizin, die PatientInnen, die ArbeitgeberInnen einen Nachweis, dass die StudienabgängerInnen die erwarteten Kompetenzen erworben haben. Aus diesem Grunde ist es wichtig, dass der Lehrplan (Curriculum) mit der Leistungsüberprüfung (Assessment) abgestimmt ist.
Die Medizin verdankt ihren Fortschritt den vielen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die sich innerhalb kürzester Zeit erneuern und vermehren. Das bedeutet aber für ein zeitlich begrenztes Studium, dass man sich einerseits auf ein Kerncurriculum einigen muss ( Lernzielkatalog, dzt. als benchmark der Schweizer Lernzielkatalog). Unsere StudienabgängerInnen müssen bestmöglich auf Ihre postgraduelle Ausbildung (Facharzt/Fachärztin) vorbereitet werden. Gleichzeitig sollen die Studierenden an den neuesten Erkenntnissen und Spezialisierungen teilhaben (Wahlfächer) und ein wissenschaftliches Grunddenken erlernen (Diplomarbeit) (siehe Leitbild der MUI). Die CEPEA unterstützt die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts in Zusammenarbeit mit der Curricularkommission sowie die Abstimmung einzelner Lehrveranstaltungen auf das Gesamtkonzept in Zusammenarbeit mit den Lehrenden.
Im sensiblen Bereich der Prüfungen wurden für die Leistungserfassung die summativ integrierten Prüfungen (SIPs) eingeführt. Es handelt sich dabei um Multiple Choice Fragen mit denen das Wissen überprüft wird. Die CEPEA hat die Prüfungsabwicklung und Qualitätssicherung über und arbeitet eng mit den Prüfungskoordinatoren und Prüfungsorganisatoren zusammen (Prüfungsinformationen).